2010
Durchwachsenes Ende der Nachwuchssichtung !
Platz 13 im Slalom / Platz 8 im CC

Mein Körper und ich... Auch die letzte Nachwuchssichtung hat gezeigt, dass ich immer noch nicht 100 % fit bin; erneut musste ich mich im Vorfeld des Rennwochenendes mit Magen-/Darmproblemen rumschlagen. Trotzdem hatte ich mir viel vorgenommen, schließlich konnte ich durch eine Top-Platzierung im Gesamtklassement noch vom 4. Platz aufs Podium springen. Doch wie sagt man so schön, erstens kommt es anders und zweitens als man denkt...

Freitag mittag kamen wir bei schönstem Wetter in Bayreuth an, sollten wir tatsächlich noch einmal ein Rennen bei schönem Wetter haben ? Kaum war dieser Gedanke geboren, fing es bereits an, wie aus Kübeln zu schütten und erst am Sonntag morgen hörte der Regen wieder auf.

Die ohnehin lange und technisch schwierige Slalomstrecke wurde dadurch noch schwieriger; Knackpunkt des Slaloms schien eine technisch anspruchsvolle Steilabfahrt zu sein und so entschied ich mich, wie die Mehrzahl der Favoriten im Slalom für einen Start mit Flatpedals und Downhillreifen. Damit hatte ich aber, wie man so schön sagt, vollkommen "verwachst". Da wir aber nur einen Trainingslauf hatten, der zudem nicht gezeitet wurde, konnte ich nicht wirklich erkennen, dass die Materialwahl falsch war. Es sollte sich nämlich zeigen, dass das Rennen nicht in der Abfahrt, sondern in den zahlreichen Gegenanstiegen entschieden wurde. Daher hatten alle Fahrer, die mit Klickpedalen unterwegs waren,  deutliche Vorteile. Die Tatsache, dass uns keine Zeiten der Slalomläufe nicht direkt nach dem jeweiligen Lauf bekannt gegeben wurden, erleichterte die Einschätzung ebenfalls nicht; hier sollte der Veranstalter mal nachdenken, ob es wirklich im Interesse der Sportler und Zuschauer ist, die Leistung vor Ort nicht nachvollziehen zu können.  Im zweiten Lauf ereilte mich kurz vor dem Ziel dann auch noch ein Sturz, so dass ich am Ende über einen 13. Platz nicht hinauskam.  Schwer enttäuscht stand ich am Sonntag in der Startaufstellung für das CC-Rennen. Und ich muss sagen, das Procedere hatte höchsten Unterhaltungswert; statt die Fahrer einfach zum Start zu rufen, nahmen wir zunächst in einem Vor-Vorstartbereich Aufstellung in einer (!) Reihe. Anschließend ging es in die Startaufstellung beim Vorstart, zuletzt durften wir dann noch einmal 50 Meter vor zum eigentlichen Start; andere Veranstalter haben in der Zeit ein gesamtes Rennen durchgeführt... Na egal, es regnete zum Glück mal nicht, doch der Kurs war dennoch komplett aufgeweicht und rutschig. Ich wollte direkt nach dem Start aus der 3. Reihe nach vorne, was mir auch ganz gut gelang; die ersten 3 von 4 zu fahrenden Runden lag ich unter den ersten 5, wobei an der Spitze ein Höllentempo gefahren wurde. Vor der letzten Runde merkte ich dann wieder, dass mein Körper nicht mehr wollte, ich bekam wieder heftige Krämpfe und schleppte mich durch die letzte Runde noch soeben auf Platz 8. Nicht das, was ich mir erwartet hatte, aber mehr geht im Moment nicht. In der Gesamtwertung konnte ich mich dadurch auch nicht verbessern, sondern viel noch vom 4. Platz zurück. Welcher Platz es letztlich geworden ist, steht noch fest, das Ergebnis liefere ich nach.

Jetzt geht es Anfang Oktober noch einmal an die hoffentlich sonnige Cote d´Azur, wo ich auf Einladung des Bundestrainers am berühmten Roc d´Azur teilnehmen werde. Und dann hat eine lange, alles in allem aber erfolgreiche Saison, ihr Ende gefunden. (27.09.2010)

Und auch Bezirksmeister im EZF auf der Straße !

Einzelzeitfahren ! Von vielen gehasst, ich liebe es; und in diesem Jahr durfte ich erstmals mit "echtem" Zeitfahrmaterial an den Start gehen. Auf einem geliehenen Zeitfahrrad (Danke an Carsten Brake !) hieß es für 17,3 km auf der Homer Runde "Kopf aus, Uhr an". Um nichts zu riskieren fuhr ich verhalten an, doch schon nach der ersten Kurve merkte ich, dass es wohl gut laufen würde. Ein leichter Rückenwind  unterstüzte mich  und schon war ich an der Grenze der leider in der U17 noch bestehenden Übersetzungsbeschränkung angekommen; schneller als  50 km/h ist da kaum möglich, ohne zu trampeln wie eine Nähmaschine. So flog ich auf der ersten Hälfte der Runde mit Highspeed um die Ecken; auf der zweiten Hälfte kam mir der Wind dann entgegen, außerdem ging es stetig leicht bergauf. Ich hielt die Aero-Position trotzdem fast durchgängig und kam nach 24:58 min mit rd. 3Minuten Vorsprung auf den Zweiten der U17-Klasse ins Ziel. Alles in allem eein guter Formtest für das Finale der BDR-Nachwuchssichtung, das am nächsten Wochenende in Bayreuth stattfindet. Dort geht es für mich noch um einen Top-Platz in der Gesamtwertung, also drückt mir die Daumen (21.09.2010)

Soverän zur Bezirksmeisterschaft !

Die Bezirksmeisterschaft MTB unseres Radsportbezirks rechter Niederrhein findet immer in zwei Läufen statt. Nachdem ich den ersten Lauf im Januar bereits gewonnen hatte, ging es im Ruhrpark in Oberhausen im Finale darum, diese gute Ausgangsposition zu nutzen und den Titelgewinn klar zu machen. Leider litt die schöne, nah bei uns zuhause gelegene  und sehr familiäre Veranstaltung etwas darunter, dass parallel einige weitere Rennen liefen. So war die Starterzahl im Rennen der Jugend überschaubar und ich ging das Rennen locker an, da ich immer noch die Folgen einer gerade überstandenen Erkältung spürte. 10 Runden hatten wir auf dem kurzen, aber knackigen Rundkurs mit seinen vielen engen Kehren zu fahren und am Ende hatte ich zwar einen leichten Drehwurm, das Rennen aber souverän und mit großem Vorsprung gewonnen. In der nächsten Woche geht es dann auf etwas ungewohntes Terrain; am Samstag werde ich um den Titel des Bezirksmeisters im Einzelzeitfahren kämpfen und bin schon gespannt, wie ich mit der ungewohnten Aero-Position auf meiner Zeitfahrmaschine (Danke an Carsten !) zurecht kommen werde. Die ersten Trainingseindrücke waren jedenfalls super, nur Fliegen ist schöner... (13.09.2010)

 

Platz 6 bei der Nachwuchssichtung in Bad Endbach !

Leider lief die Vorbereitung auf die Nachwuchssichtung in Bad Endbach alles andere als optimal. Genau 10 Tage vor dem Rennen fing ich mir einen heftigen Magen-Darm-Infekt ein, so dass das einzige Training in diesen Tagen der Sprint zur Toilette war. Zwei Tage vor dem Rennen war ich zwar soweit wieder gesund, dass ich fahren konnte; wie ich später merken sollte, hatte mich der Infekt aber doch erhebliche Substanz gekostet.

Wie bei fast jedem Rennen in den letzten Wochen war auch in Bad Endbach wieder Regen unser ständiger Begleiter am Wochenende, so auch beim Slalom am Samstag. Dadurch wurde der ohnehin technisch anspruchsvolle Parcours noch schwieriger. Ich kam mit der Strecke von Anfang an nicht gut zurecht. Eigentlich hätte sie mir liegen müssen, doch ich fand in keinem der Trainingsläufe im Slalom einen guten Rhythmus, fuhr eher unrund und so haute es mich im ersten Wertungslauf auch gleich aus der Strecke. Zum Glück kam ich schnell wieder aufs Rad und rettete mich noch auf Platz 12 ins Ziel. Im zweiten Lauf fuhr ich dann auf Sicherheit, konnte mich um 2 Sekunden verbessern, lag jedoch deutlich hinter der Bestzeit zurück. Immerhin reichte es in der Additon der beiden Läufe noch für Platz 10, was eine akzeptable Startposition fürs CC-Rennen am Sonntag bedeutete.

Trotz der infektbedingten Schwächung fühlte ich mich vor dem Start gut und so wollte ich getreu dem alten Rennfahrer-Motto „Lieber vorne sterben, als hinten nichts erben“ von Anfang an das Tempo bestimmen. Diese Taktik schien mir insbesondere mit Blick auf die nur schwer fahrbaren Downhills auch vernünftig zu sein, da immer wieder mit Stürzen zu rechnen war. Also ließ ich es am Anfang richtig krachen, fuhr direkt auf Platz 2 vor und als bergauf das Tempo verschleppt wurde, gab ich Gas. Gemeinsam mit meinem Kollegen vom Team Bergamont, Jan Kalt, zog ich das Feld auseinander, doch gelang es uns nicht, einen entscheidenden Vorsprung herauszufahren. Im Gegenteil, schon in der zweiten Runde merkte ich den überstandenen Infekt und die fehlende Substanz. Als dann der Streckensprecher die Zahl der Runden mit 5 angab, also noch 3 zu fahrende, wusste ich, dass es schwer wird. Bis in die vierte Runde konnte ich noch vorne mitfahren, musste aber dafür bereits an die Reserven gehen. Als dann der spätere Sieger, Martin Frey, der auch aus unserem Bergamont-Team kommt, einen Antritt setzte, war es aus. Ich konnte nicht mehr folgen und musste in der letzten Runde Schadensbegrenzung betreiben. So rettete ich mit Platz 6 noch ein halbwegs gutes Ergebnis ins Ziel. Ich hoffe nun, dass ich im Finale in Bayreuth wieder topfit an den Start gehen kann, um dort mit einem guten Ergebnis die Nachwuchs-Bundesliga abzuschließen. Bis dahin stehen aber noch einige  trainingstechnisch wichtige Rennen auf dem Programm, los geht´s  mit dem Finale zum NRW-Cup am nächsten Wochenende in Remscheid-Lüttringhausen. (30.08.2010)

 

 

2. Platz für Deutschland bei der TFJV !

Nach Abschluss der Wettkämpfe steht fest; völlig überraschend und mit einem super Downhill-Ergebnis haben wir noch den 2. Platz in der Mannschafts-Gesamtwertung geholt. Alle Infos darüber: Bericht !  Mein besonderer Dank gilt allen Trainern und Betreuern, die uns dieses unvergessliche Erlebnis ermöglicht haben. Alle Fotos aus Frankreich: --> FOTOS TFJV

 

2. Platz für mich im CC-Rennen in Frankreich  !

Heute ging es um alles; in der für uns wichtigsten (olympischen) Disziplin Cross-Country lag ein hoher Erwartungsdruck auf allen deutschen Fahrern. Die Startpositionen waren "semioptimal", aber es half nichts und so startete Jan Kalt aus der zweiten, ich aus der dritten, Martin Frey aus der 5. und Siggi Zellner aus der letzten Reihe. Zum Glück war die Startrunde durch einen zwar brutal harten 2 km langen und mit rund 15 % extrem steilen Anstieg verlängert worden. Hier galt es vorne zu sein, da auf der fahrtechnisch hoch anspruchsvollen Runde das Überholen sehr schwierig war. Zu allem Überfluß hatte der Himmel auch noch alle seine Schleusen geöffnet und so standen wir bei Starkregen 10 Minuten in der Startaufstellung und konnten uns auf eine "Schlammschlacht" freuen. Martin erwischte einen Super-Start, fuhr am gesamten Feld vorbei und war bereits nach 500 Metern bei Jan und mir, die zusammen mit einem Franzosen die Führung übernommen hatten. Der Anstieg schien kein Ende zu nehmen, zum Glück hatte ich super Beine. Beim Einbiegen auf die eigentliche Cross-Country-Runde, eine von Wurzeln, schmalen Trails und natürlich viel Matsch gespickte Strecke, gelang es dem Franzosen und späteren Sieger Victor Koretzky bereits, sich den entscheidenden Vorsprung zu erarbeiten. Während ich mit einem weiteren Franzosen um Platz 2 und 3 kämpfte hatte Koretzky  freie Fahrt. Ich blieb trotzdem ruhig und setzte mich auf Platz 3 fest. Hinter mir musste Martin seinem hohen Anfangstempo etwas Tribut zollen und fiel zunächst auf Platz 6 zurück. Bei Jan ging an diesem Tag leider gar nichts, er hatte mit schweren Kreislaufproblemen zu kämpfen und musste das Rennen aufgeben. Siggi fuhr sehr stark; im Verlauf des Rennens hatte er fast das gesamte Feld aufgefahren und finishte schließlich auf Platz 10. Bei mir lief es  auch immer besser; ich merkte, dass ich in den Abfahrten meinem Mitstreiter überlegen war und wartete auf die Chance zur Attacke. In der vorletzten Runde war es dann soweit, einen kleinen Fahrfehler des Franzosen bergauf nutzte ich, um mit einem beherzten Antritt vorbei zu gehen. Ich zog voll durch und kam mit einem kleinen Vorsprung in den Downhill; hier gab ich noch einmal richtig Gas und der Vorsprung wuchs vor der Einfahrt in die letzte Runde auf über 10 Sekunden. "Jetzt noch einmal alles geben" schoß es mir durch den Kopf,; angefeuert von den zahlreichen deutschen Zuschauern flog ich den Berg hoch, fuhr jetzt auf Sicherheit bergrunter und tatsächlich, nur 29 Sekunden hinter dem Sieger fuhr ich als ZWEITER im wichtigsten Nachwuchs-MTB-Rennen durchs Ziel. Zwar komplett durchnässt und verdreckt, aber absolut glücklich. Leider hatte Martin in der letzten Runde noch etwas Pech; mit einem tollen Antritt hatte er sich auf den 4. Platz vorgefahren, doch ein Sturz in der letzten Abfahrt warf ihn dann wieder auf den 5. zurück. Trotzdem eine suepr Leistung und vor allem ein mega-starkes Mannschaftsergebnis. (5.8.2010)

Super Start in Frankreich / Sieg mit der Staffel !

Heute haben wir in der Staffel alles zeigen müssen; nur ganz knapp vor der Staffel der Belgier konnten wir den Sieg holen. Alle waren happy und ich muss schon wieder Schluss machen... Berichte gibt es hier: http://www.rad-net.de/index.php?newsid=21282 

Platz 4 bei der Deutschen Meisterschaft !
nur 5 Sekunden fehlten...

 .. bis zum Podium. Glückwunsch an den Deutschen Meister Daniel Voitl, den 2. Georg Egger (beide Bike Junior Team) und meinen Bergamont-Team-Kollegen, Jan Kalt, mit dem ich mich in der letzte Runde hart aber immer fair gebattelt habe und der heute das bessere Ende erwischt hat.

 

Los ging es für uns Jugendfahrer bereits am Freitag mit dem Slalom. In zwei Läufen ging es darum, in dem technisch anspruchsvollen und spektakuär durch ein Haus geführten Slalomparcours eine Top-Startposition für das Cross-Country-Rennen zu erreichen. Im ersten Lauf risikierte ich nicht allzu viel, und kam mit 2 Sekunden Rückstand auf Platz 8. Den zweiten Lauf erwischte ich dann deutlich besser, hämmerte einen Top-Zielsprint raus und verbesserte mich  auf Platz 5. Da jeweils 5 Fahrer nebeneinander starten, hieß das erste Startreihe, alles bestens also.

Samstag morgen, 10.30 Uhr. Start zum wichtigesten Rennen der Saison; alle Favoriten dabei und pünktlich fing es an zu regnen. Eigentlich genau mein Wetter, doch dazu später mehr. Leider haben sich die Funktionäre des BDR mal wieder dazu entschieden, die Ausschreibung des Rennens links liegen zu lassen, und statt des vorgesehenen Jagdstarts, bei dem die vorderen Fahrer des Slaloms mit jeweils 5 Sekunden Zeitvorsprung gestartet wären, lediglich in zwei Gruppen mit 10 Sekunden zu starten. Dazu kam noch, dass man aufgrund der künstlichen Hindernisse auf der Start-Ziel-Geraden einen neutralisierten Start hinter einem Motorrad vornahm. So fuhren jetzt also über 80 siegeshungrige Fahrer zunächst im Schritttempo, bevor nach 200 Metern dann Vollgas über 4 Runden angesagt war. Ich konnte von Anfang an das hohe Tempo gut mitgehen und  kam als 3. einer langgezogenen Spitzengruppe, die aus insgesamt 9 Fahrern bestand, aus dem ersten Anstieg. Jetzt also bergab auf der vom Regen leicht rutschigen Strecke, genau das, was mir liegt. Kaum hatte ich diesen Gedanken zu Ende gedacht, lag ich auch schon. Ein kurzer Moment der Unaufmerksamkeit reichte und nach einer Kurve vor der zweiten Verpflegungszone rutschte mein Vorderrad weg, ich lag und meine Kette sprang ab: DAS KANN DOCH NICHT WAHR SEIN ! dröhnte es durch meinen Kopf während Fahrer um Fahrer an mir vorbeizog., während ich im Laufen meine Kette wieder auflegte. Jetzt war Kämpfen angesagt. 6 Plätze hatte ich durch das Missgeschick verloren, 4 davon machte ich noch in der gleichen Runde wieder gut. In der zweiten Runde lag ich dann schon wieder auf Platz 4, gemeinsam mit drei anderen Fahrern, 16 Sekunden hinter der Spitze. Da geht was, hieß also das Motto für die dritte Runde, in der ich die Gruppe unbedingt sprengen wollte. Am Berg nach Start/Ziel fuhr ich volle Attacke und tatsächlich: auf Platz drei liegend hatte ich den Abstand nach vorne um 2 Sekunden verkürzt und nach hinten 6 Sekunden Luft. Dies galt es jetzt durch die letzte Runde zu retten. Leider hatte ich bei meiner kurzen aber heftigen Aufholjagd nach dem Sturz doch ein paar Körner zu viel gelassen und merkte, wie Jan Kalt von hinten immer näher rückte.  Er mobilisierte die letzten Reserven und kurz vor dem Schluss-Downhill wollte er mich dann überholen, ich hielt voll dagegen., denn ich wusste, dass ich im Downhill vorne sein musste. Ich riskierte alles ließ die Bremse offen und patsch, wieder rutschte mein Vorderrad weg. Nichts schlimmes passiert, aber Jan war weg. Zum Glück konnte ich den 4. Platz knapp gegen Siegfried Zellner verteidigen und erreichte 44 Sekunden nach dem Sieger und nur 5 Sekunden hinter dem Dritten das Ziel.  Trotz der knapp verpassten Medaille war ich rundum zufrieden, denn aufgrund der starken Leistungen hat mich der  Bundestrainer für die TFJV, das größte und wichtigste Nachwuchsrennen in Europa, das vom 2. - 6.8.2010 in Les Gets, Frankreich stattfindet, nominiert. Dort werde ich alles daransetzen, dass unser Nationalteam ganz weit vorne landet. FOTOS -> hier (18.07.2010) 

Sieg im Nationaltrikot ! 

Für mich total überraschend erhielt ich nach dem Rennen zur Nachwuchssichtung in Kirchzarten eine Einladung des Bundestrainers, Thomas Freienstein, mit der Auswahl des BDR an einem internationalen Vergleichswettkampf in Frankreich teilzunehmen. Meine Freude über diese Auszeichnung war verständlicherweise riesengroß und entsprechend aufgeregt fuhr ich am Freitag zum Treffpunkt in Kaiserslautern. Mit dabei aus unserem Team Bergamont war auch noch Norman Brassel, der nach seinen starken Leistungen in den technischen Disziplinen Trial und Slalom für die U15 nominiert war.
Und technisch sollte die ganz Geschichte werden, denn es ging nicht darum, in einem „normalen“ Rennen vorne zu sein sondern in vier verschiedenen Disziplinen konstante Leistungen zu bringen, die dann in einer Gesamtwertung zusammengefasst werden.
Los ging es am Samstagmorgen mit einer MTB-Orientierungsfahrt, dabei mussten wir 12 verschiedene Kontrollpunkte in unbekanntem Gebiet möglichst schnell erreichen. Da diese Disziplin bei uns eher unbekannt ist und ich so was noch nie gemacht hatte, konnte alles passieren. Es lief jedoch einigermaßen gut, ich erwischte auf Anhieb eine schnelle und vor allem richtige Route und konnte so immerhin Platz 11 unter den rd. 70 Teilnehmern aus Frankreich, Belgien und Deutschland belegen. Anschließend ging es dann zum Slalom, zwei Läufe, der bessere von beiden zählt. Beide Läufe gelangen mir gut und sturzfrei und mit einem Top-Platz im Slalom verbesserte ich mich auf Platz 4 der Gesamtwertung nach dem ersten Tag.
Am zweiten Tag wollten wir Deutschen dann beweisen, dass an uns im Cross-Country kein Weg vorbeiführt. Zusammen mit Lukas Baum und Georg Egger legten wir ein mörderisches Tempo vor, dem niemand aus den anderen Nationalmannschaften folgen konnte. Zum Schluss fuhren wir dann als „deutsche“ Phalanx nebeneinander ins Ziel und landeten so einen Dreifach-Triumph in unserer Spezialdisziplin. 

 

 

Vor dem abschließenden Trial hatte ich mich jetzt sogar auf Platz 2 der Gesamtwertung nach vorne gefahren. Jetzt noch ein gutes Ergebnis beim Trialen und … ich wagte kaum dran zu denken
Trial in Frankreich heißt dabei, im Gegensatz zu Deutschland, dass Klickpedalen nicht erlaubt sind. Zum Glück trainiere ich schon seit Jahren die technischen Disziplinen mit normalen Pedalen (Flatpedals), so dass dies für mich –auch auf den vier sehr, sehr schweren Trailparcours in Giromagny kein Handicap war. Nachdem ich in der ersten Sektion alle Punkte holen konnte, wurde ich immer ruhiger. Am Ende stand mit 18 von 20 möglichen Punkten ein weiteres gutes Ergebnis. Doch wie sah es jetzt in der Gesamtwertung aus ?


Warten, Warten, und Warten war angesagt; die Jury rechnete und rechnete…

Die Spannung war kaum noch zu überbieten und dann passierte es bei der Siegerehrung:

Gesamtsieger: „Allemagne, Ben“.

Meinen Nachnamen konnte der französische Moderator wohl nicht aussprechen, daher nur der Vorname. Egal, ich wusste, dass ich gemeint war und war so froh. Erster Einsatz im Nationaltrikot und gleich der erste Sieg, ein Traum wurde wahr !

Ich danke allen Betreuern für die tolle Unterstützung in Frankreich !!!

Ohne Euch wäre dieser traumhafte Erfolg nicht möglich gewesen.

 Alle Fotos aus Giromagny: ---> HIER KLICKEN


Erneut 4. in der Nachwuchs-Bundesliga ! 

 

Heftige Regenfälle, nur knapp zweistellige Temparaturen und eine vom Wetter aufgeweichte matschige Strecke, das waren die Rahmenbedingungen für den 2. Lauf zur Nachwuchs-Bundesliga in Kirchzarten.

Die Startaufstellung für das CC-Rennen wurde wie immer durch zwei Slalom-Läufe ermittelt; die Strecke in Kirchzarten war dabei nicht nur aufgrund des tiefen schlammigen Bodens eine Herausforderung. Mit zahlreichen fahrtechnischen Schwierigkeiten gespickt, wird den Fahrern trotz der nur kurzen Fahrzeit von unter einer Minute alles abverlangt. Im ersten Lauf fuhr ich eher auf Sicherheit und landete auf Platz 5; leider gelang es mir im 2. Lauf nicht, dieses Ergebnis zu bestätigen. An der entscheidenden Stelle verpaßte ich die Fahrlinie und kam zu Fall. Dadurch verlor ich viel Zeit und landete leider nur auf Platz 10 in der Gesamtwertung des Slaloms. Mit der entsprechenden Wut über mein Mißgeschick im Bauch ging ich daher an den Start des CC-Rennens und wollte unbedingt beweisen, dass ich deutlich weiter nach vorne fahren kann. 

Am Start konzentrierte ich mich darauf im flachen Teil zu Beginn der Strecke das richtige Hinterrad zu erwischen. Allerdings wollte niemand so richtig das Tempo machen und so gelang es bereits in der ersten Runde zwei Fahrern sich entscheidend vom Feld abzusetzen. Dahinter fuhr ich mit 5 weiteren Fahrern zusammen, wollte aber keinesfalls weiteren Boden verlieren und gab daher in der zweiten Runde am Berg Vollgas. Vor dem Downhill, der wegen des Regens fast unfahrbar war, hatte ich so bereits 15 Sekunden Vorsprung vor dem Rest der Gruppe herausgefahren und kam sogar wieder etwas näher an die beiden Führenden heran. Bis in die letzte Runde hielt ich diesen Vorsprung, wurde aber dann von einer überrundeten Fahrerin, die vor mir schwer stürzte, lange aufgehalten. Dadurch konnte ein Fahrer aus der Gruppe hinter mir wieder aufschließen und mir den schon sicher geglaubten 3. Platz noch entreissen. Entäuscht war ich trotzdem nicht; wie im ersten Lauf in Böhringnen landete ich wieder auf Platz 4 und bin damit in der Gesamtwertung weiter vorne dabei. Dass in diesem Jahr so gut läuft, hätte ich nicht unbedingt gedacht. Besonders habe ich mich darüber gefreut, dass ich aufgrund der gezeigten Leistungen eine Einladung des Bundestrainers zu einem internationalen Vergleichswettkampf in Frankreich am nächsten Wochenende erhalten habe; dies wird sicherlich ein ganz neue tolle Erfahrung !!! FOTOS (18.6.2010)

 

 

 

Der nächste Sieg beim NRW-Cup in Grafschaft !

Nach meinem Ausflug auf die Straße bei der Niederrheinmeisterschaft am vergangenen Donnerstag (über das Ergebnis hüllen wir lieber den Mantel des Schweigens...; ich war 8., wobei ich allerdings auch massive Probleme mit meinem "Getriebe" hatte), war ich heute wieder in meinem Spezialgebiet unterwegs. Es stand der 4. Lauf zum SKS-NRW-CUP auf dem Programm. Wir waren bei strahlendem Sonnenschein schon gestern angereist und  so konnte ich sehr entspannt und gut ausgeschlafen auf die Strecke gehen. Direkt nach dem Start geht´s in Grafschaft erst mal lange bergauf; ich wollte zunächst mal abwarten und schauen, doch irgendwie wartete das gesamte Feld darauf, dass ich nach vorne fahre. Da das Tempo nicht allzu hoch war, zog ich also am Start sofort durch, so dass außer Florian Kortüm aus Bochum schon nach wenigen hundert Metern niemand mehr folgen konnte. Ein weitere kurze Tempoverschärfung reichte dann, um mich auch von Florian zu lösen. Als  Florian dann auch noch die Defekthexe erwischte (Kettenriss, er konnte aber zum Glück nach Reparatur wenigstens noch zu Ende fahren), war das Rennen gelaufen. Ich zog einsam vorne meine Kreise, versuchte so materialschonend wie möglich zu fahren und riskierte nichts. Trotzdem hatte ich im Ziel mehr als eine Minute Vorsprung vor Thomas Volk. Dritter wurde in einem spannenden Finale noch Sebastian Telaak von der RG Haldern. Für ihn hat es mich besonders gefreut, schließlich war er auch mit uns im Trainingslager in Meinerzhagen und wir verstehen uns -wie übrigens mit fast allen anderen Fahrern wirklich gut). (06.06.2010)  FOTOS aus Grafschaft -> HIER

 

 

 

Souverän zum Landesmeistertitel !

 

Die diesjährigen NRW-Landesmeister wurde im Rahmen des dritten Laufs zum NRW-Cup in Hagen ermittelt. Für mich war das der Abschluss einer aufregenden Woche. Am Dienstag flog ich nach Zabrze in Polen, wo wir im Rahmen eines Schulprojektes an einem Filmwettbewerb über den Sport in Essen teilnahmen und tatsächlich auch den Pokal für den besten Film mit nach Hause nehmen konnten. Ein toller Erfolg, allerdings hatte ich keine Gelegenheit, mich wie gewohnt auf das Rennen heute vorzubereiten, da ich erst gestern abend wieder auf dem Flughafen in Dortmund landete. Aufgrund der Reisestrapazen war ich etwas unsicher, was mein Leistungsvermögen angeht. Am Start stand ich auch noch ziemlich weit hinten; in der Gesamtwertung war ich nicht in den Top-10, da mir ein Rennen im NRW-Cup fehlt und das Streichergebnis erst am Ende der Rennserie abgezogen wird. Daher ließ ich es am Start auch erst etwas ruhiger angehen und sortierte mich zunächst auf Platz 5 ein. Kurz vor der Einfahrt in den ersten Trail war es mit dann aber doch zu langsam; ein beherzter Antritt brachte mich an die Spitze des Feldes und in den folgenden Downhills lief es trotz der vom Regen rutschigen Strecke super rund. Auch in den Anstiegen war ich superschnell unterwegs und so hatte ich nach der ersten von vier zu fahrenden Runden bereits fast eine Minute Vorsprung. Es folgten zwei "einsame" Runden, in denen ich meinen Vorsprung weiter ausbaute. In der letzten Runde musste ich dann etwas "kürzer" machen, da sich eine leichte Wadenzerrung, die ich mir im Laufe der Woche zugezogen hatte, durch ein stärker werdendes Ziehen bemerkbar machte. Ich riskierte also nichts mehr, fuhr relativ locker zum Sieg und darf mich nun wieder Landesmeister MTB NRW nennen. Glückwunsch auch an Florian, der mit großem Vorsprung Zweiter wurde und an Andre, der in der letzte Runde noch 5 (!) Plätze gut gemacht hat und so Dritter wurde. (30.05.2010).

 

 

 

 

Alle Fotos aus Hagen findet Ihr hier: FOTOS HAGEN

 

 

Platz 5 im ersten Downhill-Rennen in Winterberg !

 Zur Abwechslung mal Downhill...

Im Rahmen der dirtmasters 2010 wurde im bikepark Winterberg der erste Lauf zur German Downhill Challenge ausgetragen. Da ich auch regelmäßig im bikepark in Winterberg trainiere, war für mich klar, dass ich dort mitmachen muss. Da dies für mich als CC-Spezialist gleichzeitig auch mein allererstes Downhill-Race werden würde, war ich gespannt wie ein Flitzebogen, was da wohl so abgeht. Die offizielle Downhill-Strecke des Parks kenne ich sehr gut und so war ich zuversichtlich, auch ohne Teilnahme am ersten freien Training am Freitag (da ich noch Schule hatte) gut mithalten zu können. Für mich überraschend wurde die Strecke aber komplett neu in den Berg gesetzt, so dass mir –wie sich im Nachhinein herausstellte- leider ein wichtiges Training fehlte. Aber es half nichts; ich versuchte halt am Samstag noch so viele Runs wie möglich hinzubekommen. Am Ende wurden es dann 3 ganze und 3 Teil-Läufe, die ich absolvieren konnte, bevor es in den Seeding-Run ging. Nicht optimal, aber was soll´s… Im Seeding-Run war ich dann aber doch enttäuscht. Mit 2:18:085 min lag ich 12 Sekunden hinter dem Führenden und damit weiter zurück als ich gedacht hatte. Sonntag morgen nutzte ich das freie Training noch mal voll aus, um vor allem die technischen Abschnitte im unteren Teil zu perfektionieren. Ihr könnt Euch vorstellen, dass besonders die weiten Highspeed-Sprünge echt Überwindung kosten und nach jedem Trainingslauf war ich froh, wieder heil unten angekommen zu sein. Um 14:40 Uhr wurde es dann ernst. Zum ersten Mal in meinem Leben stand ich auf der Startrampe zu einem Downhill-Rennen. Die Uhr piepte und ab. Die Rampe runter direkt mit möglichst hoher Geschwindigkeit in den ersten großen Sprung, den ich diesmal optimal erwischte. Anschließend hieß es dann: Trampeln, Trampeln, Trampeln, da die Einfahrt Richtung Technikteil fast flach war. Hier merkte ich bereits, dass ich deutlich schneller als im Seeding-Run war. In den anschließenden harten Wurzelpassagen, ließ ich die Bremse schön offen und kam sicher und schnell ins Steinfeld. Auch hier ging alles glatt. Dann kam meine „Respektstelle“. Ein großer Drop, den man genau treffen musste, wollte man den anschließenden Anlieger nicht verpassen. Leider hatte ich im letzten Trainingslauf hier meinen ersten und einzigen Ausflug in die Sturzzone und so fuhr ich diesmal auf Sicherheit, was sicherlich ein paar Zehntel gekostet hat. Den anschließenden Schlussabschnitt mit zwei heftigen Drops und Sprüngen erwischte ich dann wieder gut und raste mit 2:10:354 min fast 8 Sekunden schneller als im Seeding-Run ins Ziel. Gespannt wartete ich auf meine Konkurrenz. Schließlich konnte ich mich über den 5. Platz freuen. Ein Rückstand von „nur“ noch 8 Sekunden auf den Sieger, der wirklich hammerschnell unterwegs war, und von nur 2,8 Sekunden auf Platz 3 waren ein Top-Resultat für´s erste Mal. Viel wichtiger aber war, dass ich richtig viel Spaß hatte, so dass ich sicher gelegentlich noch mal das ein oder andere DH-Rennen absolvieren werde. Fotos gibts hier: FOTOS WINTERBERG

 

Platz 4 in der Nachwuchs-Bundesliga in Böhringen !

Ein langes Wochenende liegt hinter mir. Bereits am Freitag morgen ging es  500 km ins schwäbische Böhringen zum ersten Lauf der BDR-Nachwuchssichtung, wo am Samstag erst der Slalom und am Sonntag dann das Cross-Country-Rennen auf dem Programm standen. Freitags nach der Streckenbesichtigung für den Slalom, in dem es um die Startaufstellung für Sonntag ging, war ich eigentlich guter Dinge. Der Slalom war zwar nicht besonderes technisch, sondern zeichnete sich eher durch zahlreiche kurze Antritte aus, dennoch war ich zuversichtlich, mir einen guten Startplatz für den Sonntag sichern zu können. Doch irgendwie wollte es nicht laufen; ohne erkennbare Fehler in den beiden Läufen und nach meinem subjektiven Eindruck sehr schnell unterwegs, erreichte ich trotzdem nur den 16. Platz. Da hatte ich deutlich mehr erwartet und konnte mir nicht erklären, warum ich soweit hinten war, wo der Slalom doch eigentlich zu meinen Stärken gehört.

Durch diese Ergebnis sichtlich verunsichert, stand ich am Sonntag mit 81 anderen Fahrern am Start und konzentrierte mich darauf, diesen nicht zu verpassen, um an der ersten Engstelle nach ca. 300 Meter  nicht in den unvermeidlichen Stau verwickelt zu werden. Nach dem Startschuss flogen dann die Fetzen und so musste ich doch vom Rad, verlor noch 7 Plätze und ging als 23. ins Rennen. Aber auch hiervon ließ ich mich nicht entmutigen und startete noch in der ersten Runde eine Aufholjagd. An der ersten der beiden Laufpassagen lag ich bereits auf Platz 10; in der Anfahrt zum Ziel konnte ich dann zur Gruppe der Fahrer, die auf Platz 3 - 7 fuhren, aufschließen. Ständige Positionswechsel bestimmten die nächsten Runden; ich attackierte jeweils am Berg und konnte mich immer etwas absetzen, im Flachstück schloss die Gruppe wieder auf. So ging es bis zur vorletzten Runde, in der ich alle "Körner" in eine Attacke legte, die die Gruppe sprengte. Lediglich ein Fahrer konnte mir noch folgen. Es ging zwischen uns beiden jetzt um Platz 3. Ich versuchte in der letzten Runde nochmals alles, doch meine Aufholjagd vom Start hatte wohl zu viel Kraft gekostet. Kurz vor dem Ziel musste ich abreißen lassen und kam völlig erschöpft, aber überglücklich  ins  Ziel. Vierter unter den besten deutschen Jugendfahrern, das kann sich doch sehen lassen, oder ? Fotos folgen kurzfristig. Nächste Woche geht´s jetzt erst mal für 3 Tage zum Training in den bikepark nach Winterberg, nicht nur just for fun sondern auch als Vorbereitung auf das Downhill-Rennen im Rahmen der dirtmasters am 23.05.; die Tage in Winterberg kann ich nach dem tollen Ergebnis jetzt noch mehr geniessen, hoffentlich ist auch gutes Wetter ! (9.05.2010)

 

Bezirksmeister im Bergzeitfahren / Die Form stimmt !

 

 

 

 

 

 

 

 

Bei der Bezirksmeisterschaft im Bergzeitfahren geht es immer um eins: Am Start auf der 2,5 km langen Strecke, die mit 120 Höhenmeter eine durchschnittliche Steigung von 5 % hat, musst Du den Kopf ausschalten und Treten, Treten, Treten. Meine Vorbereitung war "semioptimal". Ich hatte noch bis 17.45 Uhr mit einem Schulprojekt zu tun, mein Start war gegen 19.15 Uhr vorgesehen. So kam ich leicht gestreßt um 18.30 Uhr an der Strecke an, fuhr mich kurz warm, die Strecke einmal ab und los ging´s. 6 Minuten Vollgas, alles was geht. Ich hatte trotz allem gute Beine und hämmert mit Puls 200 den Berg hinauf. Mein Ziel, unter 6 Minuten zu schaffen, habe ich mit 5.59 min knapp erreicht und die Vergleichzeiten der anderen Fahrer zeigten, dass ich als Gesamtdritter von allen Fahrern so schlecht nicht unterwegs war. Für das Rennen der Nachwuchssichtung in Böhringen, das am nächsten Wochenende stattfindet, sollte ich also bereit sein. Ich bin gespannt, was ich dort erreichen kann, drückt mir die Daumen ! (5.5.2010)

 

 

 

Riesenpech zum Auftakt des NRW-Cup !

Perfekte Vorbereitung, hervorragende Form, eine technisch anspruchsvolle Strecke und trotzdem reichte es am Ende für mich „nur“ zu Platz 4. Nachdem ich lange Zeit vom Pannenteufel verschont geblieben war, erwischte es mich beim 1. Lauf zum SKS-NRW-Cup gleich doppelt. Durch zwei Hinterraddefekte verlor ich insgesamt über 4 Minuten und musste heilfroh sein am Ende doch noch reichlich Punkte für die Gesamtwertung einzufahren.

Am Start hatten sich alle Top-Fahrer aus NRW eingefunden. Hinzu kamen Fahrer aus den Niederlanden und Russland, die auch um den Sieg mitmischen wollten. Angesichts der ausgeschriebenen Renndauer von 60 Minuten hatte ich mir vorgenommen, am Anfang nicht zu überziehen, um am Ende noch ausreichend Reserven zu haben. Daher ließ ich es in der kurzen Einführungsrunde ruhig angehen und sortierte mich auf Platz 3 ein. Im ersten Downhill wollte ich aber unbedingt vorne sein, um meine Stärke in der Abfahrt zu nutzen. Dies gelang mir auch und am Ende der langen Abfahrt zum „Wuppersturz“ war ich bereits alleine unterwegs. Nach der ersten von 4 zu fahrenden Runden hatte ich schon einen großen Vorsprung vor dem Rest des Feldes, bevor mich das Pech dann ereilte. Die schwere Abfahrt Richtung Wupper war fast vorbei, als mir eine aus dem Boden ragende Scherbe den Hinterradreifen auf 5 cm Länge aufschlitzte. Mir blieb also nichts anderes übrig, als den mehr als einen Kilometer langen Anstieg bis zur technischen Zone zu laufen. Nach einiger Zeit überholte mich dann fast das gesamte Feld. So einfach wollte ich mich dann aber nicht geschlagen geben, mit einem neuen Hinterrad ging es auf die Verfolgung… Leider war die Kassette des Ersatzlaufrades mit meiner Schaltung nicht kompatibel und so musste ich in der nächsten Runde nach heftigen Schaltproblemen das Hinterrad erneut wechseln, was nochmals 1 Minute kostete. Durch dieses Doppelpech war ich auf Platz 14 zurückgefallen, hatte aber noch 1 ½ Runden Zeit, aufzuholen. Mit entsprechender Wut im Bauch hämmerte ich durch das Feld und fuhr Fahrer um Fahrer auf. Kurz vor dem Zielanstieg  auf Platz 6 liegend, sah ich zwei weitere Fahrer, zu denen ich zunächst aufschloss, um mir dann im Zielsprint noch Platz 4 zu sichern.

Ich hätte mir sicherlich eine bessere Generalprobe für das am kommenden Wochenende stattfindende erste Rennen der Nachwuchs-Bundesliga gewünscht. Schlussendlich war ich froh, die Gewissheit zu haben, dass ich in guter Form für die nächsten Aufgaben bin. (3.5.2010) 

 

 

 

 


 

Gesamtsieg beim Poison-Cup 2010 !

Erneut hatte es der Wettergott sehr gut mit uns gemeint. Eigentlich kennt man beim Poison-Cup ja nur Rennen bei Schnee und Eis, diesmal war es beim Finallauf in Kottenheim sommerlich warm. Dementsprechend hatten sich viele Fahrer auf den Weg gemacht, zumal es auch noch um  die Südwestmeisterschaften ging. Und so standen wir mit über 30 Fahrern am Start, bereit uns der "Hitzeschlacht" zu stellen. Leider musste ich aus der letzten Reihe starten, da ich durch die nicht gefahrenen Rennen bislang in der Gesamtwertung nur auf Platz 26 geführt wurde. Sofort nach dem Start versuchte ich so viele Plätze nach vorne gut zu machen wie möglich, wurde dabei aber leider im ersten Bergaufstück etwas aufgehalten. So hatte ich den Anschluss zu Lukas Baum, der sofort die Führung übernahm und ein brutales Tempo voregte, nach einer halben Runde bereits verloren.  Ich versuchte zwar alles, um noch einmal heranzukommen, doch der Kampf am Start  und in der ersten Runde hatte wohl zu viele Körner gekostet. Eingangs der letzten Runde lag ich sicher auf Platz 2, was für mich den Gesamtsieg bedeutet hätte und so risikierte ich nichts mehr, fuhr die Runde mehr oder weniger "locker" zu Ende und wurde in der Tageswertung Zweiter. Mein Glückwunsch an Lukas, der heute wirklich bärenstark unterwegs war. In der Gesamtwertung reichte dieser 2. Platz dann zum Sieg, was mich natürlich riesig freute. Besonders möchte ich mich für den superschönen Pokal bedanken, den die Veranstalter allen Siegern und Platzierten gegeben haben. Echt klasse ! Am nächsten Wochenende geht´s jetzt mit dem SKS-NRW-Cup los. Der erste Lauf findet in Solingen statt, ich freue mich schon auf die tolle Strecke und das Wiedersehen mit vielen Freunden. Drückt mir die Daumen, dass es dort auch so gut läuft, wie beim Poison-Cup. (27.04.2010)
 

 

 

Straßenrennen Rund um Düren

 

Bei strahlendem Sonnenschein gingen wir im großen Feld auf die 63 km lange Runde durch die Voreifel. Nach dem offiziellen Start bei km 4,5 ging es zunächst gemächlich dahin; alle Fahrer hatten gehörig Respekt vor der Runde mit einigen giftigen Anstiegen und so konnte ich mich mit dem ein oder anderen noch unterhalten. Nach 20 km dann der erste richtige Anstieg. Ich wollte mal testen, was geht und zog am Berg gemeinsam mit zwei weiteren Fahrern das Tempo an. Es entstand so eine 10-köpfige Fluchtgruppe, die sich vom Feld absetzen konnte und  die zur Hälfte des Rennens ungefähr 2 Minuten Vorsprung auf das Hauptfeld hatte. Alles lief gut... Bei km 41 kam dann die echte Herausforderung. Fast 6 km ging es berghoch und bereits unten im Berg gab es aus der Gruppe die erste Attacke. Zwei Fahrer setzten sich ab und wir schauten uns zunächst an; ich entschied dann, dass ich die beiden nicht fahren lassen wollte und zog die Gruppe berghoch, so dass wir kurz nach der Kuppe die beiden wieder eingeholt hatten. Ich merkte aber schon, dass diese Aktion reichlich Körner gekostet hatte und wollte mich in der anschließenden Abfahrt gerne etwas erholen. Leider hatten die anderen Fahrer sich entschieden, sofort wieder Attacke zu fahren und so wars mit dem Erholen nichts. 6 km vor Ende des Rennens war es dann vorbei; ich konnte das Mördertempo, das gefahren wurde, nicht mehr halten; wie sagt man so schön: "Die Beine waren absolut zu..."; ich mußte abreissen lassen und kam schließlich ziemlich ausgepumpt nach fast 2 Stunden immerhin noch als 21. ins Ziel.
Fazit: Nicht immer zahlen sich Investitionen aus; Rennen auf großen Runden sind einfach geil und trainingstechnisch war es sicherlich top.
Am nächsten Wochenende gehts zum Finale des Poison-Cups in Kottenheim. Mal sehen, was dort möglich ist (19.04.2010).

 

Sieg beim Poison-Cup in Ochtendung

Nachdem wir ein tolles 9-tägiges Trainingslager im Sauerland hinter uns gebracht haben, stand heute die erste Formüberprüfung der neuen Saison an. Der 3. Lauf zum Poison-Cup, der gleichzeitig auch als Südwest-Meisterschaft gewertet wurde, fand in Ochtendung statt. Angesichts des winkenden Meistertitels waren entsprechend viele und gute Fahrer aus Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland am Start; hinzu kamen noch einige ausländische Sportler, insbesondere Niederländer, die die Rückreise aus dem Osterurlaub für einen Abstecher zum Rennen nutzten. Für mich war es eine Premiere. Erstmals überhaupt fuhr ich heute mit meinem neuen Teamrad Bergamont Platoon, bei dem sich nicht nur die Farben (weiss, schwarz, blau sieht echt geil aus...) sondern auch die Geometrie geändert hat. Ich war gespannt, wie es laufen würde und darf schon verraten, dass es echt der Hammer ist. Die Gabel hat jetzt 20 mm mehr Federweg, so dass die Downhills noch besser laufen und der darauf abgestimmte Rahmen passt perfekt zu meinem Fahrstil. So fuhr ich, als hätte ich noch nie auf einem anderen Rad gesessen... Direkt nach dem Start ging sofort die Post voll ab; zum Glück war ich vorne mit dabei, so dass ich mit dem Stau ausgangs des Stadions zum Glück nichts zu tun hatte. Auf dem anschließenden langen Anstieg zog sich das Feld aufgrund des hohen Tempos sofort weit auseinander. Die technisch  nicht sehr anspruchsvollen Downhills liefen gut und bereits nach der ersten Runde hatte ich mich mit zwei weiteren Fahrern vom Feld abgesetzt. Immer am langen Anstieg attackierte ich und das jeweils entstehende Loch zeigte mir, dass ich am Berg heute hervorragende Beine hatte. Im Flachstück Richtung Ziel ließ ich es dann etwas ruhiger angehen, um Körner zu sparen; dennoch lag ich zur Hälfte des Rennens bereits mit leichtem Vorsprung in Führung. In der zweiten Rennhälfte war ich dann alleine unterwegs, wobei ich in der letzten Runde merkte das meine Muskulatur jetzt doch auf die veränderte Sitzposition reagierte und etwas verkrampfte. Am Ende stand trotzdem ein schöner Sieg, auf einem Toprad, dass ich jetzt im Training noch besser kennenlernen werde. Ich bin  sicher, dass ich auf dieser "Waffe" in diesem Jahr eine gute Figur machen werde. (11.04.2010) 

 

 

 

 

Saisonauftakt auf der Straße

 

Ihr wisst ja, dass ich eigentlich lieber MTB-Rennen fahre, aber ab und zu ist es dann auch ganz witzig mal beim Straßenrennen dabei zu sein. Außerdem fehlten mir durch die Absagen des Poison-Cups zwei Rennen und so entschloss ich mich, beim Saisonauftakt in NRW beim Radrennen "Rund in Rhede" an den Start zu gehen. Leider regnete es, so dass der 1,5 km lange Rundkurs extrem rutschig war. Zum Glück ist aber ncihts passiert... Der Rennverlauf war eher langweilig; nur in den Prämienrunden ging mal ein wenig die Post ab, die meiste Zeit wurde "gebummelt". 3 Rundne vor Schluß waren wir dann fast in "Schrittgeschwindigkeit" unterwegs und so war klar, dass es zum Massensprint kommen würde. Leider versteuerte ich mich in der Zielkurve ein wenig, so dass ich kurz den Anschluss verlor. Am Ende reichte es dann nur für Platz 11, vom Gefühl her wäre wohl mehr drin gewesen. Na ja, eine Prämie im Zwischensprint und ein kleines Preisgeld gab´s trotzdem, also alles gut gelaufen. (21.03.2010)

 

 

3 mal 1 macht 1
dritter Tagessieg und damit auch Gesamtsieger... !

Der dritte Sonntag im Januar 2010, zum dritten Mal in Bocholt am Start und zum dritten Mal gewonnen. Besser konnte der Saisonstart nicht laufen, hoffentlich geht alles weiter so. Leider hatten Tauwetter und Regen den schönen Schnee, der bis gestern noch lag,  fast vollständig in Matsch verwandelt. Da an einigen Stellen schon beim Warmfdhren die Strecke ziemlich gelitten hatte, wurde noch kurz vor unserem Start das Rennen um eine Runde verkürzt und um eine kurze aber heftige Abfahrt entschärft. Da es heute gleichzeitig auch um den ersten Wertungslauf zur Bezirksmeisterschaft 2010 ging, waren noch mehr Starter als an den letzten Wochenenden gekommen. Meine Taktik  war daher von vorn herein Gas geben, um einem möglichen Gerangel nach dem Start zu entgehen. Und sie ging hervorragend auf. Bereits nach einer 1/2 Runde hatte ich 10 Sekunden Vorsprung auf eine 4-köpfige Verfolgergruppe, in der im Hinblick auf die Gesamtwertung um jede Position erbittert gekämpft wurde. Ich zog derweil mein Rennen weiter durch und konnte den Vorsprung in den folgenden Runden bis auf eine Minute ausbauen und dann zum dritten Mal als Sieger durch´s Ziel fahren. Zweiter wurde ein heute bärenstarker Sebastian Telaak aus Haldern vor Florian Kortüm aus Bochum. Beide werde ich dieses Jahr sicher  auch in einigen Rennen des SKS-NRW-Cups und anderen MTB-Rennen wiedersehen. (18.01.2010)


Bocholt die zweite, Bocholt der zweite... !

 ...Sieg.

Viel Schnee hatte Tief Daisy im Gepäck und so fuhren wir beim zweiten Lauf der Winterrennserie in Bocholt erneut auf einer weissen Strecke. An dieser Stelle muss ich den Veranstaltern vom RC Bocholt 77 ein großes Lob zollen. Trotz der widrigen Umstände laufen die Rennen planmäßig und die Strecke war wieder exzellent präpariert.  Im Namen aller Fahrer vielen Dank an alle Helfer, die sich jeden Sonntag große Mühe für uns Sportler geben.

 

Mein Rennen lief eigentlich wie in der Vorwoche; nach dem Start ging ich zunächst verhalten an, fand mich aber trotzdem in führender Position vor der Einfahrt ins Gelände wieder. Das Tempo kontrollierend fuhr ich zunächst 2 Runden von vorn, bevor ich im technischen Teil das erste Mal  anzog. Eine 4-köpfige Verfolgergruppe hinter mir  konnte nicht folgen und war anschließend so mit Positionskämpfen beschäftigt, dass mein Vorsprung immer mehr wuchs.  Ich zog trotzdem voll weiter durch und am Ende stand ein schöner zweiter Saisonsieg, mit dem ich meinen Erfolg aus der Vorwoche bestätigen konnte.

 

Angesichts der bisherigen erfolgreichen Rennen, hätte ich auch in der nächsten Woche beim Finale der Rennserie, bei dem gleichzeitig der erste Lauf zur Bezirksmeisterschaft ausgefahren wird, nichts gegen Schneee einzuwenden.... Drückt mir die Daumen, dass es dort wieder so prima läuft.

Alle Ergebnisse gibt es unter www.rc77.de

 

Winter in Bocholt !
Erstes Rennen, erster Sieg !

Hallo zusammen,

ich habe lange nichts von mir hören lassen, hatte aber auch wirklich wenig Zeit. Schule, Führerschein und Training, es gilt vieles unter einen Hut zu bringen.

Und trainiert habe ich bereits ordentlich in diesem Winter; insbesondere viel Krafttraining steht auf dem Programm, damit ich es im nächsten Sommer nicht nur bergrunter ordentlich krachen lassen kann.

Heute stand dann zur Abwechslung der Start in die Saison 2010 auf dem Programm. Die traditionelle Winterrennserie des RC Bocholt macht immer Spaß. Die Strecke ist zwar nicht besonderes technisch, durch den Schnee (aktuell rd. 10 cm) trotzdem schwer zu fahren. Am Start traf ich viele Bekannte wieder und alle waren heiß zu erfahren, wie der Trainingsstand ist.

Am Start hielt ich mich zunächst zurück und kam auf Platz 3 liegend ins Gelände; nachdem allerdings niemand Tempo machen wollte, ergriff ich die Initiative und teste meine Gegner mit einem beherzten Antritt. Ich zog allerdings noch nicht voll durch,  um nicht zu früh die Körner zu verschiessen. So fuhren wir zwei von 7 Runden zu viert, bevor ich erneut Gas gab. Die Tempoverschärfung führte dazu, dass die Fahrer hinter mir etwas unkonzentrierter wurden und ein Sturz passierte (ich hoffe, dass es Phil, der gestürzt war, nicht zu heftig erwischt hat, ich drücke die Daumen !). Die Lücke konnte ich dann kontinuierlich vergrößern und schließlich mit rd. 30 Sekunden Vorsprung meinen ersten Saisonsieg feiern. Auch wenn die Saison noch jung ist und man das natürlich nicht überbewerten darf, aber Spaß hat´s trotzdem gemacht, mal wieder ganz vorne zu sein...

Ich hoffe, es geht so weiter, wenn wir an den nächsten beiden Wochenenden wieder in Bocholt am Start sind. Ergebnisse unter
www.rc77.de

 

 

 

 

 

 

 

2009

Sommerfinale in Grafschaft !
Doch noch Platz 4 und Jahrgangsbester im NRW-Cup

 

Spannend bis zum Schluss ging es bei traumhaftem Wetter im Finallauf zum SKS-NRW-Cup in der Jugendklasse zu. Mit mir zusammen machten sich gleich 5 Fahrer hinter den beiden bereits vor dem Finale feststehenden Gesamtsiegern Malte Finke und Alexander Gläser noch Hoffnung auf den dritten Podiumsplatz. Bei optimalen äußeren Bedingungen entbrannte auf der insbesondere bergauf konditionell stark fordernden Strecke ein erbitterter Kampf, in den auch noch einige internationale Starter eingriffen.

 

 

Ich mußte dabei wieder einmal mein Kämpferherz und meine Downhill-Fahrtechnik aufbieten, um einigermaßen mithalten zu können. Zwar hatte ich in den Anstiegen gegen die Fahrer, die allesamt im älteren Jahrgang der 2 Jahrgänge umfassenden Altersklasse fahren, einen entwicklungsbedingten Nachteil, lkonnte diesen in den Downhills und  in den Flachpassagen aber wieder ausgleiche, so dass ich immer wieder „dran“ war. Bis zum Schluß fuhr ich so gemeinsam mit Alex, der wohl nicht seinen besten Tag erwischt hatte, gemeinsam. Den auf Platz 3 liegenden Holländer hatten wir immer im Blick. Es reichte baer nicht ganz an ihn heranzufahren. Am Ende kam es dann auf der leicht ansteigenden Zielgeraden zum Sprint, den Alex knapp für sich entschied.  Ich war auf Platz 5 der Tageswertung mit großem Abstand der beste Fahrer des jüngeren Jahrgangs, und damit voll zufrieden.  

 

Wie eng es in der Klasse zuging, zeigt dann ein Blick auf die Gesamtwertung. Gleich 3 Fahrer lagen in der Endabrechnung puntktgleich auf Platz 4, wobei das bessere Finalergebnis dann für mich entschied.

Vor dem Hintergrund, dass alle vor mir platzierten Fahrer im nächsten Jahr eine Altersklasse aufsteigen, könnte es für mich dann noch weiter nach vorne gehen. Ich freu´mich drauf ! (21.09.2009)

 

 

 

 

Zwei Rennen und ein Sieg in 14 Stunden !

Ein strammes Prgramm liegt hinter mir... Gestern abend war ich bei einem Highlight des Jahres am Start. Beim nightrace im Rahmen der RWE-bikenight in Daun in der Eifel müssen die Fahrer auf ungewohntem Terrain beweisen, was in ihnen steckt. Auf dem 1,7 km langen hell erleuchteten City-Kurs quer durch die City in Daun geht es im wahrsten Sinne des Wortes rund. Am Start ein kurzer Sprint zu Fuß, dann rauf aufs Rad und schon nach den ersten zwei Kurven folgt die Achterbahn. In der ersten Etage ins Parkhaus rein, zweimal runter und dann im Untergeschoß wieder raus geht es sofort auf dem kurvenreichen Parcours weiter. Eine Treppenabfahrt und dann ins "Loch", den tiefsten Punkt der Strecke, wo eine Liveband die Fahrer anfeuert. Im Sprint dann den kurzen Zielanstieg rauf und das Abenteuer geht in die nächste Runde. Das alles 5-mal und schon ist´s geschafft. Ihr merkt schon: Das Rennen hat mich wie in den vergangenen Jahren auch echt begeistert und auch die späte Startzeit (20.30 Uhr) und die Tatsache, dass ich am nächsten Morgen schon wieder am Start beim Finale der Bezirksmeisterschaft sein mußte, konnten mich nicht von Daun abhalten. Es lief richtig gut: Ich fuhr relativ locker, um nicht zu viele Körner zu verschiessen und  konnte mich lange in der Spitzengruppe halten. In der letzten Runde hatte ich dann allerdings mit Magenproblemen zu kämpfen und so mußte ich froh sein, am Ende noch im Sprint Platz 5 behaupten zu können. Egal, es war super, hat riesig Spaß gemacht und außerdem war es eine perfekte Vorbelastung für das Finale der Bezirksmeisterschaft im Oberhausener Ruhrpark. Zahlreiche U17-Fahrer des Bezirks hatten sich eingefunden und wollten mit mir um den Titel des Bezirksmeisters streiten. Ich ließ allerdings nichts anbrennen, setzte mich am Start sofort an die Spitze und konnte mich insbesondere in den kurzen technisch schwierigen Trails vom Rest des Feldes absetzen. Am Ende stand ein souveränder Start-Ziel-Sieg vor David Theyssen und Sebastian Telaak, beide von der RG Haldern und der Titel des Bezirksmeisters. Nun neigt die Saison sich langsam dem Ende zu, am nächsten Wochenende geht´s zum Finale des NRW-Cups nach Grafschaft. Anschließend werde ich dann erstmal eine kurze Pause einlegen, bevor dann im Oktober das Wintertraining und die Vorbereitung auf die nächste Saison wieder losgeht. (13.09.2009) 


SKS-NRW-Cup in Herten
Sturz, Sturz und trotzdem Platz 5

Es war  unser Heimrennen; die RuhrPottBiker vom SV Steele veranstalteten das Rennen auf der Hoppenbruchhalde in Herten. Im U17 Rennen ging gleich die Post ab. Ich hatte schon beim Einfahren das Gefühl, dass einiges möglich sein könnte; ein Gefühl, dass ich schon länger nicht mehr hatte. Als ich dann auch noch den Start gewann und in der ersten Runde den Seriensieger, Malte Finke, immer noch vor mir sah, war ich voller Hoffnung bis, ja bis ein tiefer Graben mich bzw. mein Rad jäh bremste. Das Knie kaputt und am linken Schuh der Riemen gerissen; keine guten Voraussetzungen für den Rest. Ich rappelte mich wieder auf und konnte tatsächlich nochmal Anschluss finden. In der nächsten Runde dann im Downhill volle Attacke. Im Sprung wollte ich überholen, verpasste aber leider die Landung um wenige Zentimeter und so lag ich schon wieder. Und das mir... Ich kannt die Strecke doch eigentlich auswendig. Zwischenzeitlich auf Platz 9 zurück, war ich jetzt richtig sauer und so drückte ich die Schmerzen weg, gab Kniegas und konnte noch bis auf Platz 5 vorfahren. Eingentlich zu wenig für das gute Gefühl am Anfang, aber immerhin ist jetzt klar, dass es doch wieder gut läuft. Nächste Woche geht´s jetzt zur Nachwuchs-Bundesliga nach Schopp, wo ich die aufsteigende Form hoffentlich noch mal bestätigen kann. (24.08.2009).

Deutsche Meisterschaft-MTB Nachwuchs in Schotten
Platz 3 im Slalom (endlich mal...) und 29. im CC-Rennen

Etwas verspätet (wegen unseres Urlaubs am Gardasee aus dem wir erst gestern zurückgekommen sind) hier der Bericht vom Highlight des Jahres: Zum 100. Jubiläum Ihres Vereins hat die TGV Schotten eine perfekte Deutsche Meisterschaft für die Nachwuchsklassen auf die Beine gestellt. Am Samstag ging es im Slalom zunächst um Punkte für die Gesamtwertung der Nachwuchs-Bundesliga und die Startaufstellung für das CC-Rennen am Sonnatag. Auf der sehr abwechslungsreichen und technisch teilweise sehr schwierigen Strecke lief es für mich fast perfekt. Im ersten Lauf fuhr ich eher auf Sicherheit und landete trotzdem nur mit geringem Abstand auf Platz 5 unter den fast 100 Startern. Im zweiten und letzten Lauf fuhr ich dann voll auf Angriff und erwischte insbesondere die 2. Hälfte mit den beiden großen Sprüngen perfekt, so dass ich in der Endabrechnung  dann auf Platz 3 (mein erster Podiumsplatz in der Bundesliga !) landete. Damit durfte ich am Sonntag dann auch als 3. in die Startaufstellung zum eigentlichen Rennen um die Deutsche Meisterschaft rollen und stand in der ersten Reihe als es losging: 

 
Leider hat der BDR kurz vor der DM entschieden, dass es entgegen der ursprünglichen Ausschreibung keinen Jagdstart wie in den Vorjahren mit Zeitvorsprung für die besten Slalomfahrer gab, sondern das ganze Feld im Massenstart losjagt. Schade, denn den Zeitvorsprung hätte ich gut gebrauchen können, zumal ich nach den gesundheitlichen Problemen der letzten Wochen noch nicht wußte, wie es laufen würde. Meine Taktik war klar: Volldampf von Anfang an und hoffen, dass es bis zur letzten Runde reicht. Und in den ersten drei von vier Runden ging diese Taktik auch auf. Natürlich gingen einige der jahrgangsälteren Fahrer recht früh an mir vorbei, doch hielt ich mich konstant unter den ersten 15 und hatte die Top 10 immer noch in Sicht. Und auch das brutal steile Schiebestück kurz vor der Zeildurchfahrt ging besser als erwartet:

 

Leider liessen mich meine Beine in der letzten Runde dann wieder im Stich und ich verlor noch zahlreiche Plätze, zum Glück hielt ich mich noch knapp in den Top30, so dass es wenigstens noch einen Punkt für die Gesamtwertung gab. Insgesamt war ich aber doch noch zufrieden, da ich immerhin im Slalom das beste Ergnis meiner Karriere erreicht habe und zumindest 2/3 des Rennens gut mitfahren konnte. Es scheint als hätte ich die Talsohle jetzt durchschritten und kann bei den restlichen NRW-Cup-Rennen und den letzten beiden Läufen der Bundesliga noch einmal richtig angreifen.  Weitere Bilder aus Schotten hier: 
http://picasaweb.google.de/kusebimski/DM_Schotten#  

Ein perfekter Tag in Hagen. Beim 4. und vorletzten Lauf zum SKS-NRW-Cup in Hagen stimmte endlich mal wieder alles. Die Strecke war super, bergrunter technisch schwer, aber trotzdem mit viel Flow und bergauf genau richtig für mich. Eigentlich hatte ich mir nicht zu viel ausgerechnet. Seriensieger Malte würde vorne sein und dann war da noch eine starke Truppe aus Holland am Start. Die Jungs sahen topfit aus und sollten es auch sein. Am Start ging wie immer sofort die Post ab; für mich hieß das alles drauf was geht und im ersten Singeltrail vorne mit dabei sein. Im ersten Anstieg zog Malte dann erwartungsgemäß davon jedoch nicht ohne einen unserer Holländischen Freunde am Hinterrad. Ich ging direkt hinterher und wunderte mich, dass kurze Zeit später bereits ein Loch nach hinten war. Sollte es heute echt klappen ? So fuhr ich ich die zweite von 3 großen Runden fast gemeinsam mit meinem niederländischen Konkurrenten, ehe er sich (wen wunderts bei der Größe ?) in einem Flachstück knapp absetzen konnte. Ich wollte nicht überziehen und ging nicht zu viel Risiko, um meinen 3. Platz zu sichern. So konnte ich in der letzten Runden die anstürmende Phalanx hinter mir sicher im Griff halten und dann war es endlich so weit, "Platz 3 für Ben Zwiehoff, vom SV Steele / Team Bergamont" tönte es aus den Lautsprechern. Wie hatte ich diesen Augenblick vermisst. Anschließend war dann nur noch Strahlen angesagt und die Ehrung genoss ich diesaml ganz besonders. Ich hoffe, dass ich diese Form jetzt noch ein wenig ausbauen kann und dann beim Finale des NRW-Cups in Grafschaft noch mal ein ähnlich gutes Ergebnis rausspringt. Vorher werde ich aber noch in  Daun beim City-night-race an den Start gehen. Daun ist eins der besten Rennen, die ich kennen und freue mich schon drauf, wenn es im Parkhaus wieder downhill ghet und in der Senke die Live-Musik jeden Fahrer nach vorne pusht. Drückt mir die Daumen, dass die Saison so weiter geht wie heute. (06.09.2009)

Nachwuchsbundesliga in Schopp
Auf tollem Kurs im Mittelfeld...

Gerade bin ich aus Schopp zurückgekommen, wo der vorletzte Lauf zur Nachwuchs-Bundesliga stattfand. Leider lief es im Slalom nicht optimal; im ersten Lauf war ich mit Platz 6 und nur geringem Rückstand noch im Soll und hatte Hoffnung auf einen Podiumsplatz... Doch im zweiten Lauf erwischte ich eine querliegende Wurzel so unglücklich, dass ich einen Baum touchierte und kurzzeitig vom Rad mußte. Damit war klar, dass es hier nicht mal mehr für die Top-10 reichen würde. Leicht frustiert ging ich dann ins wieder einmal topbesetzte CC-Rennen. Positiv war dabei, dass ich schnell ein gutes Tempo gefunden habe, das ich zum Ende hin trotz einer  Renndauer von über  1:00 h sogar noch steigern konnte. Endlich scheint mein Körper wieder berechenbar zu werden. Dennoch schrammte ich mit Platz 23 knapp an meinem Wunschergebnis unter den ersten 20 vorbei. Na ja, vielleicht beim nächsten Mal. (30.08.2009)


MTB-Rennen in Wetter/Ruhr

Heute war letzter Formtest vor der Deutschen Meisterschaft nächste Woche. In Wetter/Ruhr (also wieder in der Heimat mit nur 25 min Anreise) nutzten leider nur wenige U17-Fahrer die Möglichkeit zum Start auf der Bundesligastrecke im Rahmenprogramm mitzufahren. Es war heiss und schwül, die Strecke dafür knochentrocken und so ging es in der ersten Runde direkt richtig los. Zunächst hielt ich mich gut und wir kamen zu viert über die Ziellinie nach der ersten Runde, drei weitere Runden lagen da noch vor uns. Bis hierhin lief es also gut, dann allerdings machten meine Beine etwas zu und ich hatte die nächsten beiden Runden doch wieder erhebliche Probleme mit dem hohen Tempo, das vorne gefahren wurde. In der letzten Runde auf einmal ein Knall und ich fuhr wie aufgedreht, legte die zweitbeste Rundenzeit hin und sicherte so noch einen guten 4. Platz. Knapp am Podium vorbei, aber immerhin. Verstehe einer im Moment meinen Körper... Kann er nicht mal das ganze Rennen so abgehen, wie in der letzten Runde ? Egal, jetzt gut erholen und dann am nächsten Wochenende in Schotten Vollgas fahren beim Highlight des Jahres. Leider hat sich irgendein XXX.... beim BDR beschwert, so dass der Start des CC-Rennens bei der DM nun doch nicht als Jagdstart nach dem Slalomergebnis erfolgt, sondern als Massenstart; Jagdstart (wie in den letzten Jahren) wäre aber wahrscheinlich meine einzige Chance gewesen, dort passabel abzuschneiden. Jetzt müssen wir mal sehen; auf den Slalom in Schotten freue ich mich trotzdem riesig. 

Ansonsten wünsche ich meinem Freund Norman, der sich heute bei einem Sturz heftig im Gesicht verletzt hat, gute Besserung. Drückt ihm alle die Daumen, dass er schnell wieder fit wird !!

 

MTB-Marathon in Willingen

 

Willingen, Sauerland, 13.06.2009: Noch bevor der Hahn kräht, nämlich um 4.45 Uhr war Aufstehen und Frühstück angesagt. Denn bereits um 7.30 Uhr war der Start zum großen Marathon im Rahmen des Bike-Festivals vorgesehen. Für mich bedeute das die "kurze" Runde, da nur dort Jugendfahrer überhaupt starten dürfen. "Kurz" bedeute dabei 55 Kilometer und rund 1.500 Höhenmeter. Da die Strecke vom vielen Regen der Vortage noch ziemlich matschig und damit kraftzehrend war, konnte die Taktik nur lauten: "Ruhig bleiben !"
 Was ich neben der frühen Startzeit an Marathons nicht mag, ist das lange Warten in der Startaufstellung. Um einigermaßen vorne zu stehen mussten wir (mein Dad war als "Begleitfahrzeug" mit mir am Start)  bereits um 7.00 Uhr dort sein. Nach langem Warten ging es dann um 7.45 Uhr endlich los. Aus der Startaufstellung  schoss mein Dad wie ein geölter Blitz noch vorne, direkt hinter das Führungsfahrzeug und sicherte uns so die bestmögliche Ausgangsposition für den ersten Anstieg. Hier zahlte sich seine jahrelange Marathonerfahrung  mal wieder aus, denn mir fällt das Durchsetzen gegen die vielen anderen Fahrer am Start noch schwer. Renntaktisch war klar, dass ich bei einer angestrebten Fahrzeit von unter drei Stunden gerade am Anfang nicht überziehen durfte. Und so fuhr ich relativ locker die ersten Anstiege hoch, ohne mich zu verausgaben. Meine Beine, die in den letzten Wochen häufig sehr schwer waren, fühlten sich locker an und vor allem in den zahlreichen Downhills konnte ich meine Fahrtechnik nutzen, um viele Plätze gut zu machen. Nach der Hälfte des Rennens war ich erstaunt, wie gut es lief, obwohl ich nicht einmal in den Grenzbereich gehen musste. Kurz danach fuhr Malte Finke, der wie ich im Landeskader NRW fährt und einen Startblock nach mir gestartet war, und der auch in der Jugendklasse unterwegs ist, auf mich auf. Da ich mich gut fühlte, fuhr ich einige Zeit mit ihm mit, bevor Malte offenbar Probleme bekam. Ich wunderte mich, was bei ihm los war, fuhr mein Tempo weiter und erreichte nach 2:44 h das Zeil. Wie sich herausstellte, war Malte etwas zu schnell angegangen und musste daher am Ende etwas kürzer machen. Trotzdem war er immer mit 2:36 h immer noch schneller als ich. Sieger in der Jugendwertung wurde ein bärenstarker Alexander Gläser, der nur 2:26 benötigte. Mit Platz drei war ich aber top-zufrieden, zumal ich während des ganzen Marathons nicht einmal an die Reserven musste. Ach so, mein Begleitfahrzeug (also mein Dad) hatte wohl ziemliche Schwierigkeiten; er kam nach 3 h ins Ziel und sah wirklich abgekämpft aus. Wie er mir sagte, ging berghoch gar nichts und so wurde es ein einziger K(r)ampf bis ins Ziel. Danke an ihn und natürlich an unser Team BerGaMonT für die tolle Unterstützung (13.06.2009).

 

Drei Rennen am Wochenende / Vom Schwarzwald an den See...

Ein hartes, aber durchaus erfolgreiches Wochenende liegt hinter mir. Am Freitag fuhren wir zusammen mit einigen Fahrern des Landeskaders gen, Schwarzwald, wo in Kirchzarten der 3. Lauf zur Nachwuchs-Bundesliga auf dem Programm stand. Für uns waren das gut 1.100 km Fahrt im Auto (hin und zurück); außerdem standen wir unter Zeitdruck, da am Sonntag bereits der 2. Lauf zum NRW-Cup in Haltern am See gestartet wurde. Doch dazu später mehr...
Freitag mittags kamen wir nach langer Fahrt im strömenden Regen in Freiburg an und entschlossen uns angesichts des Sauwetters erst ins Hotel zu fahren. Hier erwarteten uns der unverwechselbarer Charme der 60er Jahre und ein wenig gastliches Ambiente, so dass wir uns trotz des Regens doch entschlossen, die Strecke zu besichtigen. Der Slalomparcours war super: schnelle Kurvenkombinationen, Wurzelfelder, ein schöner Drop für den man Mut braucht, alles nach meinem Geschmack. Um nicht zu viele Körner zu verpulvern, fuhr ich nur 4 volle Runs im Training, hatte aber trotzdem das Gefühl, gut vorbereitet zu sein und freute mich auf den nächsten Tag. Etwas getrübt wurde die Freude durch die anschließende Besichtigung des CC-Kurses. Viele lange Flachstücke, kaum fahrtechnische Herausforderungen, nix für mich...
Der erste von zwei Slalomläufen am Samstag war dann eher gemischt, ich hatte zwei kleine Fehler und kam mit der sechstbesten Zeit an, also noch Potential nach oben; im 2. Lauf erwischte ich dann eine fast perfekte Linie und konnte mich deutlich verbessern. Im Gesamtergbnis landete ich so auf Platz 5, nur einen Wimpernschlag hinter dem Podium. Also endlich mal wieder ein Top-Ergebnis.

Fürs CC-Rennen bedeutete dies gleichzeitig auch die erste Startreihe. Und so stand ich nachmittags in Kirchzarten im Stadion und hatte nur ein Ziel: Nicht zu weit nach hinten durchgereicht zu werden. Direkt nach dem Start wurde in mehreren Gruppen Windschatten gefahren, das Tempo war mörderisch und erst die dritte  Gruppe, die an mir vorbei ging, konnte ich halten. So kam ich als 22. ins Ziel und hatte doch noch weitere wertvolle Punkte für die Gesamtwertung der Nachwuchs-Bundesliga gesammelt.
Am nächsten Morgen um 9.00 Uhr stand ich dann schon wieder in Haltern am See am Start zum 2. Lauf des SKS-NRW-Cups. Noch etwas müde verpasste ich, dass auch hier die Post am Start sofort wieder tierisch abging. Malte Finke zog los, als ob er die Belastung aus Kirchzarten am Vortag gar nicht spüren würde, ich verpasste den Zug und fand mich auf einmal am Ende des Feldes wieder. Jetzt erst war mein (Kampf-)geist geweckt, erst recht als in der 2. Runde Florian Brüning nach einem Reifendefekt zunächst zurück fiel und dann doch wieder auf mich auffuhr. Sein Hinterrad wollte ich unbedingt halten und so zog Florian  mich zum Glück mit bis ins Ziel, wo wir als 6. und 7. dann doch noch mit einem passablen Ergebnis ankamen. Total erschöpft ging es dann schnell wieder nach Hause, wo ich den Rest des Sonntags weitgehend verschlief. Insgesamt war ich zufrieden; die Belastungen habe ich ganz gut verkraftet und gerade am Berg spürte ich wieder mehr Dampf in den Beinen, als in den Wochen zuvor. Ich hoffe, dass diese Entwicklung jetzt noch bis zur DM in Schotten weitergeht, damit ich da vielleicht noch etwas weiter vorne landen kann. Jedenfalls gibt es dort auch einen Top-Slalom, auf den ich mich schon richtig freue.(22.06.2009)


 

Zusammenfassung der letzten Wochen
 

Wahrscheinlich habt Ihr Euch schon gewundert, warum in der letzten Zeit hier nicht viel passiert ist. Hoffnungsfroh war ich nach dem Bundesliaga-Auftakt in die nächste Trainingswoche gegangen, doch leider lief es nicht so, wie ich es mir gewünscht hätte. Offenbar hatte ich einen Infekt trotz Antibiotika und 15 Tagen Trainingspause nicht richtig überstanden und so erwischte es mich Anfang Mai erneut. Wieder Trainingspause, um beim zweiten Lauf der Nachwuchssichtung in Saalhausen fit zu sein. Doch dort lief es leider nur beim Slalom rund. Auf der technisch schwierigen Piste schaffte ich zwei fast gleich gute Läufe und landete als Fünfter weit vorne. Wie es um meine Fitness wirklich stand, war dann im anschließenden CC-Rennen zu sehen. Bereits nach der ersten von 4 Runden plagten mich Krämpfe und ich wurde immer weiter nach hinten durchgereicht. Ich quälte mich ins Ziel, wo ich als 52. einen für mich kaum akzeptablen Platz belegte. Schwer frustiert ging ich am nächsten Tag zum Arzt, der dann im Blutbild die Ursache fand. Duch die Infekte waren meine Mineralstoffspeicher so stark angegriffen, dass eine vernünftige Leistung nicht mehr möglich war.  Und wieder war Ruhe angesagt... Bis zur Landesverbandsmeisterschaft am 24.5.2009 konnte ich kaum trainieren und das Rennen in Solingen musste ich von vorherein sehr dosiert angehen, um die Speicher nicht wieder zu überlasten. Immerhin habe ich dort mit Platz 5 noch so eben die zweite Norm für den Landeskader 2010 geschafft.  Seither versuche ich durch gezielte Ernährung und weiter sehr dosiertes Training wieder richtig fit zu werden. Am letzten Wochenende hatte ich im stark besetzten Auftaktrennen zum Rheinland-MTB-Cup in Betzdorf dann endlich mal wieder so was ähnliches wie Druck in den Beinen. Zwar war Platz 8 sicherlich noch nicht das, was wirklich möglich ist, aber immerhin konnte ich das Rennen gut und locker zu Ende fahren. Es scheint wieder aufwärts zu gehen, auch wenn ich mich immer noch als "Rennschnecke" fühle. Von Betzdorf ging es dann sofort weiter zu einem zweitägigen Fahrtechniklehrgang in Winterberg, der am Pfingstmontag und -dienstag stattfand. Hier stand Spaß, Spaß, Spaß auf dem Programm; Bilder von unserne Sprüngen usw. gibt´s demnächst.  Bis dahin drückt mir die Daumen, dass ich zur DM in Schotten wieder 100%ig fit werde. (3.6.2009)

Zum Auftakt der Nachwuchs-Bundesliga als 14. im Soll

Nur 4 Tage nach der Rückkehr aus dem Intensiv-Trainingslager startete die MTB-Bundesliga-Saison. Krasser konnte der Unterschied nicht sein; statt Sonne wie im Trainingslager gab es in Münsingen beim ersten Lauf der Nachwuchssichtung die fast schon traditionelle „Schlammschlacht“. Nach heftigen Regenfällen am Vortag präsentierte sich die Strecke damit fahrtechnisch und konditionell hoch anspruchsvoll. Mir gefällt so was ja. Viele andere Fahrer dagegen haderten mit den Bedingungen, da beim Abfahren der Strecke am Vortag noch alles trocken war.

Den Start, der direkt in einen steilen Wiesenanstieg mündete, erwischte ich für meine Verhältnisse perfekt; von Startposition 38  konnte ich gleich viele Plätze gut machen und fuhr sogar als 11. nach der ersten Runde durchs Ziel. In mir keimte leise Hoffnung, dass es vielleicht sogar zu einem Top-10 Platz reichen könnte, denn in der zweiten Runde fühlte ich mich eigentlich noch gut. Nachdem wir aber den steilen Wiesenhang zum dritten Mal hochlaufen mussten, wurde in der letzten Runde deutlich, dass ich die intensiven Einheiten des Trainingslagers noch nicht vollständig verdaut hatte. Ich fuhr das Rennen kontrolliert zu Ende, verlor noch 3 Plätze und auch mein Angriff auf Platz 13 kurz vor dem Ziel wurde gekontert. Schließlich kam ich als 14. ins Ziel und war damit unter den Fahrern meines Jahrgangs sogar auf Platz 5.

Ein gelungener Auftakt, den ich nun beim 2. Lauf zur NWS in Saalhausen noch toppen möchte.

 

 

 

Trainingslager Meinerzhagen 2009

Seit gestern ist es vorbei ! Das genialste Trainingslager aller Zeiten. 9 Tage Sonne pur im sauerländischen Meinerzhagen, eine tolle Truppe, die sich super verstanden hat und ein Programm, das es in sich hatte. Drei Einheiten pro Tag, da bleibt nicht mehr viel Zeit für andere Dinge. Los ging es morgens um 7 Uhr (gähn...) mit einer Stunde allgemeinem Athletik-/Koordinations und Beweglichkeitstraining. Nach dem Frühstück dann rauf aufs MTB, was uns bei dem sonnigen Wetter nicht schwer fiel. Über die teilweise anspruchsvollen Trails rund um Meinerzhagen haben wir bis zum Mittagessen unsere Fahrtechnik trainiert und uns für die kommenden Bundesliga-Rennen im Slalom und Cross-Country fit gemacht. Nach der Mittagspause wurde dann die Ausdauer trainiert; ob hinter dem Auto beim Mototraining oder beim Bergtraining an der Versetalsperre, locker war das fast nie. Zum Glück gab es nach dem Abendessen dann noch Stretching und einen Massageservice, den wir auch echt nötig hatten. Zum Abschluss dann noch ein Trainingsrennen, bei dem wir uns noch mal richtig verausgaben konnten. Ergebnisse bleiben aber geheim, nur so viel: Ich war zufrieden, obwohl ich nicht gewonnen habe. Ich bin sicher, dass das Trainingslager uns richtig nach vorne gebracht hat. Allen Trainern und Betreuern herzlichen Dank für das Engagement.

Ach so: Die Saisonplanung bis zur Deutschen Meisterschaft, MTB Nachwuchs in Schotten steht soweit. Ihr findet sie hier: Saisonplanung

 

 

 

 

Trainingslager Mallorca: 15 sonnige Tage = optimal

 

 

Etwas verspätet hier der Bericht aus dem Trainingslager im sonnigen Süden. Verspätet deshalb, weil ich zunächst mal den in der Schule verpaßten Stoff aufarbeiten musste. Und das geht nun mal vor. Zum Glück habe ich jeden Tag auf Malle auch in die Schulbücher geschaut, so dass sich der Nachholbedarf in Grenzen hält. Sportlich war alles im grünen Bereich. Das Trainingspensum konnten wir bei fast immer strahlendem Wetter problemlos durchziehen. Lange Grundlageneinheiten gemischt mit kraftorientiertem Training in den Bergen des Nordens wurden abgerundet mit Koordinationstraining, wie z.B. Strandfussball. Und so geht es jetzt gut gerüstet in die ersten Saisonrennen. Weiteres unter: Saisonplanung (15.3.2009)

 

 


Bocholt 3: Harter Kampf mit zweitem Platz belohnt!

Finale in Bocholt: Erneut herrschten völlig andere Bedingungen als am Vorwochenende. Nach Schnee und Eis diesmal Regen und Matsch. Also genau so, wie ich es mag. Am Start in der U17-Klasse das gleiche Bild wie in den Vorwochen, in der ersten Reihe unzöhlige grüne Trikots des RC 77 Bocholt und ich mittendrin. Auch die Ausgangslage war klar: Um noch Zweiter in der Gesamtwertung zu werden, musste ich vor Phil Bauhaus landen, der erste Platz war bereits vorher an Maik Hörning vergeben, falls er nicht mit Defekt ausscheidet. Es war also klar, dass die Bocholter Fahrer sehr taktisch fahren würden und ich mich darauf nicht einlassen durfte. Ich ließ daher von Anfang nicht zu, dass das Tempo verschleppt wird. Sobald es etwas langsamer wurde, attackierte ich und merkte bereits in der zweiten Runde, dass die Beine extrem gut gingen. Ständige Positionswechsel, spektakuläre Überholmanöver und ein höllisches Renntempo, den Zuschauern wurde großer Sport geboten. Es wurde ein echtes Ausscheidungsfahren; als erster musste Phil, der allerdings krankheitsbedingt geschwächt an den Start gegangen war, abreissen lassen. Nach der dritten Runde war ich dann mit Jörn Christians, ebenfalls vom RC 77 Bocholt, plötzlich alleine vorne. Maik hatte sich offenbar entschieden, im Hinblick auf den Gesamtsieg nichts mehr zu riskieren, sich aus dem Kampf um den Tagessieg rauszuhalten und ging die erneute Tempoverschärfung nicht mehr mit. Wir schenkten uns nichts, die Führung wechselte ständig und erst in der letzten Runde, entschied Jörn -wie in der Vorwoche mit einem Hammerantritt- das Rennen knapp für sich. Glückwunsch an Jörn zum Tagessieg und an Maik, der verdient Gesamtsieger der Winter-Rennserie 2009 geworden ist. Mit dem zweiten Platz in der Tages- und der Gesamtwertung  war ich voll zufrieden. Aus dem Training heraus ging es von Woche zu Woche besser voran. Was will man zu diesem frühen Zeitpunkt in der Saison mehr ? Ach so, fast hätte ich vergessen: Der Finallauf in Bocholt war gleichzeitig der erste Wertungslauf zur Bezirksmeisterschaft. Vor dem zweiten und entscheidenden Lauf am 13.9.2009 in Oberhausen im Ruhrpark ist also für reichlich Spannung gesorgt, da mindestens 4 Fahrer in der U17  noch die Chance auf den Bezirksmeistertitel haben. Weiter Infos zur Rennserie unter www.rc77.de und zur Bezirksmeisterschaft unter www.bezirk-rechter-niederrhein.de . (19.11.2009) Fotos aus Bocholt im Fotoalbum.


 

 

Und wieder Dritter in Bocholt !

Heute wurde der zweite Lauf der Winterrennserie in Bocholt ausgetragen; und diesmal war echter Winter. Die gesamte Strecke war dick mit Schnee bedeckt und auch die Temperaturen waren mit -5 Grad winterlich kalt. Fahrtechnisch war es etwas schwieriger als zuletzt, aber natürlich lange nicht so, wie ich es mir wünschen würde. Dennoch lief es heute noch besser als am letzten Wochenende; und dass obwohl ich die ganze Woche statt MTB-Training im wesentlichen Ski-Langlauf bei uns an der Ruhr gemacht habe. Eben echtes Wintertraining.  Doch zurück zum Rennen: Ich hatte es wieder mit der "Bocholter Phalanx" zu tun. Neben mir standen 6 grüne Trikots vom RC 77 in der ersten Startreihe, doch bereits nach zwei Runden waren nur noch zwei davon direkt vor mir. So fuhren wir kontinuierlich bis zur letzten Runde, in der der spätere Sieger Maik Hörning davonzog. Auch dem beherzten Antritt von Jörn Chrisiansen konnte ich nicht ganz folgen und so wurde ich am Ende wie in der Vorwoche Dritter. Dennoch bin zufrieden; ich habe im Finale nächste Woche noch die Chance auf Platz 2 in der Gesamtwertung und konnte das Tempo wieder lange mitgehen. Alles in allem wieder eine gute Trainingswoche mit schönenm Abschluß in Bocholt.  (11.01.2009)

 

 

 

Erstes Rennen in der neuen Saison / Erster Podiumsplatz !

 

Traditionell findet der Saisonauftakt der MTB-Sportler im Rahmen der Winterrennserie in Bocholt statt. Zwar weist die Strecke keine besonderen fahrtechnischen Schwierigkeiten auf, dennoch ist sie aufgrund des hohen gefahrenen Durchschnittstempos konditionell hoch anspruchsvoll.

Spannung bezieht die Serie außerdem aus der Tatsache, dass zu diesem frühen Saisonzeitpunkt bei fast allen Fahrern, insbesondere aber bei den Fahrern wie mir, die aufgrund des Jahrgangswechsels „aufgestiegen" sind, Unklarheit über ihren Leistungsstand und die daraus resultierenden Möglichkeiten herrscht. Ich starte in diesem Jahr erstmals in der Jugendklasse U17 und hatte es insofern auch mit Konkurrenten zu tun, die deutlich älter sind.

Bereits kurz nach dem Start bildete sich eine dreiköpfige Spitzengruppe, die dem restlichen Feld schnell enteilt war. Hier war ich dabei und konnte das Tempo bis zur Hälfte des Rennens gut mitgehen. Als sich der späterer Sieger dann absetzte und einen Vorsprung von rd. 10 Sekunden herausfuhr, den er bis ins Ziel hielt, entbrannte dahinter ein spannender Kampf um Platz 2 zwischen Phil Bauhaus aus Bocholt und mir. Immer wiederkehrende Antritte, häufige Positionswechsel und ein starker Schlußsprint wurden den begeisterten Zuschauern geboten und es spielte eigentlich keine Rolle, dass ich schließlich knapp den kürzeren zog und „nur" Dritter wurde. 

Im Gegenteil: Ich bin sehr zufrieden, da ich das Rennen heute voll aus dem Training heraus gefahren bin. Dass mir unter diesen Umständen etwas die Spritzigkeit und der Punch im Schlußsprint fehlten, ist daher zu verschmerzen. Wichtiger ist für mich zu sehen, dass ich auf dem Leistungsniveau der Altersklasse gut mithalten kann und das bisherige Training sich auszahlt. Mal sehen, wie es in den beiden nächsten Rennen an den kommenden Wochenenden aussieht; vielleicht kann ich dann noch weiter vorne landen.

Ergebnisse und Berichte gibts auch hier: www.rc77.de (5.1.2009) 

 

 

 

 

 

 

 

2008

 

Erster Kaderlehrgang in Winterberg

 

 Am vergangenen Wochenende fand in Winterberg der erste Lehrgang des Landeskaders NRW MTB 2009 statt. Einen Bericht mit Bildern dazu findet Ihr hier:

 

 

Bericht Winterberg. Es hat riesigen Spaß gemacht, die neue Kadertruppe ist echt super und ich bin sicher, dass wir noch viel Spaß und Erfolg miteinander haben werden. (14.11.2008)


 

 

 

Saisonplanung 2009  / erste Termine stehen fest !

Die ersten Termine für 2009 stehen unter Saisonplanung. Dort findet Ihr auch einen Link zu den Rennterminen 2009 im NRW-Cup, der BDR-Nachwuchssichtung und dem German-A-Cup.
Für mich geht´s im Januar mit der Winterrennserie in Bocholt los (Infos hier:

 

www.rc77.de). Anschließend werde ich dann im Februar das erste Trainingslager auf Mallorca absolvieren und ordentlich Grundlagenkilometer "schruppen". Im April steht dann beim schon legendären ruhrpottbiker-Trainingslager in Meinerzhagen die intensive Vorbereitung auf die erste Nachwuchssichtung in Münsingen auf dem Programm.

Ich freue mich auf eine hoffentlich erfolgreiche und vor allem verletzungsfreie Saison 2009 ! (13.11.2008)


 

 

 

 

 

 

 

Gesamtsieg im Berg-Cup 2008 !

 

 

Was kaum noch möglich schien ist nun doch noch Realität geworden: Heute fand in Büchel der letzte Lauf zum Berg-Bike-Cup in Büchel an der Mosel statt und ich stand am Ende ganz oben auf dem Siegerpodest in der Gesamtwertung. Die Strecke war nach dem Regen der vergangenen Tage an einigen Stellen schön matschig und fahrtechnisch dadurch auch schwierig. Also genau wie ich es mag. Die Voraussetzungen waren nicht schlecht; sollte ich gewinnen oder nur knapp geschlagen werden, würde es zum Sieg in der Gesamtwertung reichen. Am Start ging ich sofort nach vorne, um im ersten Downhill ohne "Verkehr" durchziehen zu können. Hier gelang es mir dann, ein erstes kleines Loch auf meinen Freund und Vereinskameraden Arne Burdack zu reißen. Arne war heute bärenstark unterwegs, leider machte ihm zwischenzeitlich ein Defekt an der Hinterradbremse zu schaffen, so dass er seine tolle Platzierung nicht halten konnte. Nach der ersten Runde hatte ich dann bereits fast eine Minute Vorsprung. Diesen baute ich dann von Runde zu Runde weiter aus, und fuhr als souveräner Sieger nach einer Fahrzeit von über 53 min ins Ziel. 53 Minuten sind echt lang, vor allem wenn die Ausdauer eigentlich nur für maximal 30 Minuten reicht. Zum Glück konnte ich die letzten beiden Runden ruhig zu Ende fahren, da der Vorsprung ausreichend groß war...
Besonders habe ich mich dann über die tollen Leistungen unserer Fahrer vom SV Steele gefreut. Nils Ader, der wie ich lange pausieren musste, da er sich mitten in der Saison den Arm gebrochen hattte, erreicht in der U11 den dritten Platz. In der U13 standen Norman Brassel als Sieger und Sean Feldhaus , der sich mit einem grandiosen Rennen noch den zweiten Platz  sichern konnte, auf dem Podium. Bei den Mädchen der U13 gewann Mara Steffen. In der U15 stand auf Platz 3 Nico Sander neben mir und Arne holte sich mit großem Kampfgeist noch den 4. Gesamtplatz. Besonders habe ich mich über den Tagessieg von Rick Steffen in der U17 gefreut.Bei ihm ist heute der Knoten geplatzt und er fuhr nach einem taktisch klugen Rennen im Sprint als Erster über die Ziellinie. In der Gesamtwertung durfte er sich dann noch über den dritten Platz freuen. Was soll man da noch sagen ?  ruhrpottbiker rulen !!!!  Fotos aus Büchel gibts hier: Fotos (4.10.2008)

 

 

 

 

Vereinsmeisterschaft 

Sozusagen als Vorbelastung haben wir heute unsere Vereinsmeisterschaft MTB absolviert. In unserem Abi-Wald (kein Mensch weiß, warum der so heißt) haben unsere Trainer einen zwar kurzen, aber selektiven Kurs "geschnitzt". Ich stand mit Arne und Nico in der U15 am Start; wir alle gingen es locker an, schließlich wollen wir morgen in Büchel noch vorne dabei sein. Am Ende hatte ich einen kleinen Vorsprung vor den beiden, die um den 2. Platz sprinten mussten. Dabei hatte Nico den Reifen hauchdünn vorne. Weitere Infos und Ergebnisse findet Ihr hier www.ruhrpottbiker.de . (3.10.2008)
 

 

 

 

 

Kadernormabnahme in Winterberg ! 

Als Mitglied im Landeskader NRW muß man nicht nur schnell biken können, sondern einmal im Jahr wird auch der "Allgemeinzustand" der Kaderfahrer anhand von Athletik- und Geschicklichkeitstests beurteilt. Dies ist für die ersten 4 Jahrgänge der Kaderfahrer Voraussetzung für die Aufnahme bzw. den Verbleib im Kader. Dieses Jahr hatte uns Landestrainer, Clemens Zörner, zur Abnahme der Normen nach Winterberg eingeladen.

 

Wenn nur das Wetter nicht gewesen wäre; Winterberg begrüßte uns mit Regen und 4 Grad. Den bikepark, in dem wir anschließend noch bergab schiessen wollten, konnte ich mir bei den Bedingungen schon frühzeitig abschminken, schließlich wollte ich mich im Hinblick auf das Finale des Berg-Cups am kommenden Wochenende nicht erkälten. Zunächst stand in der Turnhalle der Schlußdreisprung und der Gewandtheitslauf auf dem Programm. Nach ordentlichem Aufwärmprogramm erreichte ich beim Schlußdreisprung die geforderten 5,50 m. Beim Springen behindert mich mein Fuß (s.u.) noch etwas, aber Hauptsache, es hat gereicht. Die Geschicklichkeitsprüfungen (Lauf- und Fahrtest) habe ich dann etwas lockerer geschafft; der Verbleib im Landeskader ist damit sicher. (1.10.2008)

Und auch noch Bezirksmeister !

Mit "dicken" Beinen kam ich einen Tag nach meinem Sieg in Herdorf dann nach Oberhausen, wo unsere Kollegen von Blau-Gelb-Oberhausen den Finallauf zur Bezirksmeisterschaft des Radsportbezirks rechter Niederrhein ausrichteten. Einige hochkarätige Gastfahrer  waren mit am Start;  in der Schülerklasse war u.a. auch Luca Rippholz von der DjK Grafschaft mit dabei, mit dem ich mir schon am Anfang der Saison spannende Duelle im Poison-Cup geliefert hatte. Luca ist im Moment wirklich in Bombenform und so konnte ich nur die Hälfte des Rennens sein Hinterrad halten. Es gelang mir zwar, den Abstand nicht größer als 30 Sekunden werden zu lassen, doch mehr war nicht drin. Luca gewann verdient, mir bleibt zum Trost der Titel des Bezirksmeisters und die Aussicht, dass ich nach drei Wochen immerhin schon fast wieder konkurrenzfähig bin. Besonders gefreut hat mich Lucas Ankündigung, im nächsten Jahr auch in der Lizenzklasse zu starten. Dann können wir uns hoffentlich öfter so spannende Rennen liefern, wie in diesem Jahr und Konkurrenz belebt ja schließlich das Geschäft.
 

1. Sieg nach Verletzung in Herdorf beim Berg-Cup !

 Ein tolles Wochenende liegt hinter mir! Am Samstag ging´s zum vorletzten Lauf des Berg-Cups in Herdorf und am Sonntag in Oberhausen fuhren wir um den Titel des Bezirksmeisters.  In Herdorf mußte sich zeigen, ob drei Wochen Training nach 2 Monaten Verletzungspause ausreichend sind, meine Chancen auf den Gewinn der Gesamtwertung  des Berg-Bike-Cups zu wahren. Ein wenig Bammel hatte ich ja schon, zumal die Strecke zwar technisch einfach, aber mit 180 HM pro Runde (4,2 km) konditionell sehr schwer war. Und mein Hauptkonkurrent Thomas aus Köln scharrte schon mit den Hufen...  Ein hartes Stück Arbeit lag also vor mir, als endlich der Startschuss fiel. Sofort ging ich nach vorne und überraschenderweise konnte ich schon am ersten Anstieg ein Loch reißen;  am zweiten Berg gelang es mir dann, mich noch weiter abzusetzen, zumal ich im Downhill deutlich schneller unterwegs war, als meine Konkurrenten. Etwas unsicher ging ich in Führung liegend in die zweite Runde. Würde die Kraft reichen ? Das Rennen war auf 45 min angesetzt, was bei meinem aktuellen Trainingszustand eigentlich zu lange ist. Doch auch in der zweiten Runde lief es noch gut, ich kam mit mehr als einer Minute Vorsprung durchs Ziel. In der dritten und letzten Runde merkte ich dann aber, dass mir noch die Substanz fehlt. Ich wurde langsamer, doch  es reichte, einen ordentlichen Vorsprung ins Ziel zu retten. Der erste Sieg nach meiner schweren Verletzung,  einfach super ! In der Gesamtwertung habe ich dadurch gut Chancen, den Cup zu gewinnen, sofern beim Finale in Büchel kein Sturz oder Defekt passiert. Drückt mir die Daumen !!
 

NRW-Cup-Finale in Haltern am See / 3. Platz und total kaputt

 Eins vorneweg: Das Rennen in Haltern ist für mich immer absolute Spitze; kurze Anreise (< 30 min), also -wie man bei uns im Ruhrpott sagt- quasi umme Ecke; eine tolle Strecke und natürlich perfekt organisiert vom ATV Haltern mit Werner Schulte-Lünzum als Frontman.

Eigentlich wollte ich das NRW-Cup-Finale ja zugunsten einer langen Traingseinheit sausen lassen, aber als dann auch noch richtig schönes Wetter war, ging´s Sonntagmorgen doch an den See nach Haltern. In der Gesamtwertung konnte ich nach insgesamt drei nicht gefahrenen Rennen natürlich nichts mehr reißen, aber allein die Aussicht, meine U15-Mitstreiter zum letzten Mal in der U15 zu treffen, war es dann doch wert, zu starten. Vor dem Start schon großes Hallo, insbesondere mit Andre und Florian aus Rheine, die den Sieg in der Gesamtwertung unter sich ausmachen sollten. Beide waren, obwohl sie ja schon einen ganzen Kopf größer sind als ich, offenbar noch mal gewachsen und schauten trotzdem etwas sorgenvoll, als sie mich sahen. Schließlich hatte ich sie in den Rennen, bei denen ich am Start war, immer -und meist deutlich- hinter mir gelassen. Ich habe sie aber dann schon vor dem Start beruhigt. Gegen zwei solche "Brocken", die dazu noch in Topform sind, konnte ich nach meiner Zwangspause keine Chance haben.
Am Start stand ich an vorletzter Position, konnte mich aber in der Einführungsrunde bereits auf Platz drei -direkt hinter dem "Brockenexpress" aus Rheine positionieren. So fuhren wir gemeinsam in den ersten Anstieg, bei dem ich schon merkte, dass es wieder ein hartes Rennen für meine nahezu untrainierten Beine werden würde. Ich verlor etwas den Anschluß, konnte aber im Downhill das Loch noch mal schliessen (Fahrtechnik ist eben auch wichtig !), um dann am zweiten Ansteig mit in der Spitze 22 % Steigung zu sehen, dass Kraft noch wichtiger ist, insbesondere wenn man sie nicht hat. Im anschließenden Flachstück war es dann mit gemeinsamer Fahrt vorbei. Andre gab Gas und zog relativ locker davon, Florian und ich blieben noch etwas zusammen, bevor ich dann eingangs der letzten Runde auch ihn ziehen lassen mußte. Ich konzentrierte mich darauf, den Vorsprung auf Platz 4 zu halten und fuhr Platz 3, der unter den bekannten Umständen eine Top-Leistung bedeutet, gut nach Hause. Die Rheiner haben dann die Wertungen gerecht aufgeteilt; Andre holte souverän den Tagessieg, während Florian den Gesamtsieg im IXS-NRW-Cup feiern durfte. Dritter in der Gesamtwertung wurde mein Vereinskollege Arne Burdack, der sich zu recht freute und wie ein Honigkuchenpferd strahlte. Immerhin ist er noch im jüngeren Jahrgang der U15 und kann also nächstes Jahr noch mal versuchen, ganz nach vorne zu kommen.
Ach so ! Eins hätte ich fast vergessen... Im Anschluß an unser Rennen ging es dann noch mal auf einen zu Demonstrationszwecken aufgebauten Trialparcours. Hier konnten sich alle Nachwuchsklassen schon mal ein Bild davon machen, was im nächsten Jahr evtl. noch zusätzlich im NRW-Cup gefordert wird. Mir macht so was ja richtig Spass und können kann ich es ja auch ganz gut... (15.09.2008)

 

 

 

 

Comeback des Jahres...

 

 

 

 

 

 

... oder so ähnlich muß man wohl sagen. Beim night-race in Daun war ich wieder am Start. Zugegeben, nur eine Trainingseinheit auf dem MTB seit 7 Wochen ist nicht die optimale Voraussetzung, aber egal. Samstag nacht 19.30 Uhr war es dann soweit. Schauplatz war die Innenstadt von Daun, wo es zunächst durch ein Parkhaus bergab und anschließend zwei giftige Anstiege wieder hinauf ging. Nur 1,7 km war die Runde lang, aber im Dunkeln mit Livemusik und zahlreichen Zuschauern echt geil. Dann die erste schlechte Nachricht: Der Start erfolgte zunächst laufend über drei Hindernisse; nun Laufen bzw. Sprinten kurz nach einem 4-fachen Mittelfußbruch ? Mehr brauche ich wohl nicht zu sagen; außer, dass ich so nach dem Start mit rd. 10 Sekunden Rückstand als Letzter das Rennen aufnahm. In der Abfahrt dann wieder ran ans Feld, von Angst -zum Glück- keine Spur. Dann in den ersten Anstieg, jetzt kommt meine Stärke ?              STOP !!!
Wäre meine Stärke gekommen ! Gerade als ich am Führenden vorbeifuhr, fiel meinen Beinen ein, dass sie 7 Wochen praktisch kein Training hatten; mein Gott, fuhr ich noch oder stand ich schon ? Immerhin konnte ich mich mit viel Willen noch über die Ziellinie quälen und in die Abfahrt retten.
 -AUSRUHEN, AUSRUHEN- schrien die Beine.
Immerhin nur ein Konkurrent konnte mir folgen... So ging es dann 4 weitere Runden, ich konnte meinen Verfolger leider nicht abschütteln, taktieren wollte ich aber auch nicht, fuhr weiter von vorne und so kam es, wie es kommen musste. Am letzten Berg bin ich dann endgültig geplatzt und kam auf Platz 2 mit 7 Sekunden Rückstand ins Ziel. Trotzdem war ich so happy wie selten. Eigentlich hätte ich noch einen Gipsfuss gehabt und da stand ich schon wieder auf dem Podium. Keine Schmerzen oder ähnliches. Jetzt werde ich erst mal wieder viel trainieren und dann noch die letzten beiden Rennen des Berg-German-A-Cups geniessen. Ja wirklich, geniesen, denn es es gibt nichts schlimmeres, als verletzt zu sein (8.9.2008).

 

 

 Wieder gesund !

Es ist vollbracht ! Ich darf wieder fahren ! Ich war gestern beim Doc, der mich wieder für uneingeschränkt gesund erklärt hat. Zwar ist die Beweglichkeit im Fuß noch nicht zu 100 % wieder da, aber immerhin kann ich jetzt wieder richtig MTB fahren. Durch weiteres Training und Physiotherapie werde ich jetzt versuchen, möglichst schnell wieder auf einen akzeptablen Leistungsstand zu kommen. Es ging viel schneller als erwartet und prognostiziert, was sicherlich an der guten Betreuung lag. Hierfür danke ich dem St. Anna-Hospital in Herne, Dr. Todt, Essen (niedergelassener Chirug) und meinem Masseur Reiner Petrat. Wenn nichts dazwischen kommt, werde ich sogar am nächsten Samstag beim NightRace in Daun starten, einfach weil´s so geil ist, weider fahren zu können. (3.9.2008)

 

 

 

 

Der Gips ist ab !

 Endlich ! Mein Fuß hat seine Freiheit wieder; seit 2 Tagen bin ich den Gips nun los und muß jetzt erst mal Laufen lernen... Es zieht überall und die Muskeln sind irgendwie weg, aber immerhin ein Schritt vorwärts.
Ich werde jetzt versuchen, durch Schwimmen, Aqua-Jogging, Krafttraining und Rollentraining (ohne Widerstand) möglichst schnell die Beweglichkeit wiederzuerlangen. Anschließend -in hoffentlich drei bis vier Wochen- geht dann auch wieder richtiges Radtraining los. (23.08.2008)

 

 

 

Ein erster Lichtblick ? Fuß wird nun doch nicht operiert !

 Nach einem Marathon durch verschiedene Krankenhäuser ist nun fürs Erste klar, dass der Fuß wohl doch nicht operiert werden muss. Zwar sind mindestens vieri Knochen gebrochen und auch die Bänder ab, doch scheint es wohl so zu sein, dass diese Sachen auch konventionell im Gips heilen können. Vielleicht geht die Heilung ja doch noch etwas schneller als erwartet. Trotzdem dürfte die Saison gelaufen sein...Das Wichtigste ist aber, dass der Fuß wieder so funktioniert wie vorher. An dieser Stelle schon mal Danke für die vielen Genesungswünsche ! (25.07.2008) Und seid sicher, ich komme wieder, wenn nicht dieses Jahr, dann in der nächsten Saison.

 

Und es kommt noch schlimmer ! Saison vorbei nach Fußbruch ?

Komme gerade aus dem Krankenhaus, wo ein mehrfacher Bruch des linken Fusses und mehrere Banderrisse diagnostiziert wurden. Bin natürlich total geschockt und darf unter Umständen 2 Monate gar nichts mehr machen, außer mein Gipsbein anzuschauen.Ich werde wahrscheinlich am 28.07. operiert und muß dann hoffen, dass alles wieder in die Reihe kommt. Und dabei ist doch gar nichts weiter passiert... Ich bin ganz normal auf unserer Dirtstrecke gesprungen, habe die Landung mit dem Fuß etwas korrigieren wollen und muss dabei heftigst mit dem Fuß aufgekommen sein. Noch nicht mal gestürzt und dann so was ? Das kann doch nicht wahr sein ! Zumal ich auch kaum Schmerzen habe und nur einen Fuß der ungefähr doppelt so dick ist, wie vorher.

Trotzdem bin ich noch mit dem Rad nach Hause und habe gedacht, dass ich evtl. den Fuß nur verstaucht habe. Und jetzt diese Diagnose, es ist zum Heulen, ich möchte die ganze Woche aus meinem Kalender streichen (22.07.08).

 

MegaGau bei der Deutschen Meisterschaft !

 Topform und eine wie für mich gemachte Strecke im Schwarzwald haben nichts genützt. In der zweiten von 4 Runden ist mein Schaltwerk "explodiert", sprich die Rückstellfeder gebrochen, dadurch der Schaltkäfig rausgeflogen, die Kette verknotet und das Hinterrad rausgerissen. Und ich war so gut unterwegs. Sch...., Sch...., Sch....

Fast 100 Starter waren nach St. Märgen gekommen; ich hatte Startplatz 9 und erwischte für meine Verhältnisse einen Bombenstart. Nur 2 Plätze verloren, die ich bereits in der Einführungsrunde wieder gut machen konnte. In der ersten Runde dann bereits auf Platz 8 vorgefahren, die Führenden immer im Blick. Und die Beine wurden immer besser; daher sofort Attacke und so versuchte ich in der zweiten Runde im fahrtechnisch sehr schweren Downhill auf Platz 7 liegend noch weiter vorzukommen. Und dann siehe oben.

Mehr kann ich aktuell nicht schreiben, bin total enttäuscht und, ach alles Sch.... (20.07.2008)

 

 

Sieg in Saalhausen beim Ixs-NRW-CUP !

Regen, Regen und nochmals Regen. Aus dem heißen Bayerischen Wald gings ins sauerländische Lennestadt Saalhausen. Nachdem es beim CC-Rennen in Bischofmais ja nicht so gut lief, hatte ich mir für die Generalprobe zur Deutschen Meisterschaft einiges vorgenommen. Die Strecke in Saalhausen ist steil und schwierig zu fahren; beides kommt mir ja entgegen. Zusammen mit dem sintflutartigen Regen, der pünktlich zu unserem Start einsetzte, waren dies die Bedingungen, die ich mag. Am Start fuhr ich gleich nach vorne, dicht gefolgt von meinem Dauerkonkurrenten, Florian Brüning aus Rheine. Im Gegensatz zu ihm konnte ich das steile Bergaufstück fast vollständig fahrend bewältigen, während er laufen musste. Zwar lief er als Cross-Spezialist sehr schnell, doch hatte er dabei offenbar zu viele Körner gelassen. Jedenfalls konnte er seine Führung nur kurz halten und vor dem gefährlichen und schnellen ersten Downhill, ging ich locker an ihm vorbei. Die freie Fahrt bergab nutzte ich, um meine Führung auszubauen. Ab da war ich dann alleine unterwegs... Ich konnte es mir sogar leisten, in der zweiten Runde auf Sicherheit zu fahren, um keinen Sturz zu riskieren und gewann trotzdem mit fast 2 Minuten Vorsprung. So, die Form stimmt, nun gehts zur DM nach St. Märgen, wo ich mindestens unter die ersten 10 kommen will. (13.07.2008)

 

  

Zweiter im Trial in Bischofsmais !

Nach dem harten Training der vergangenen Wochen endlich mal wieder ein Wettkampf. Am vergangenen Wochenende war ich in Bischofsmais am Geisskopf im Bayerischen Wald bei der Nachwuchssichtung am Start. Am Samstag standen zunächst Trial und Slalom auf dem Programm, Sonntag dann das Cross-Countray-Rennen. Zu dieser Sichtung waren wieder die besten Fahrer der Schülerklasse aus ganz Deutschland angereist, um mitten im Bikepark Geisskopf  die Generalprobe für die in 14 Tagen stattfindende Deutsche Meisterschaft zu absolvieren.
Zunächst ging es auf zwei tolle Trial-Parcours, die sehr schwer waren und absolute Radbeherrschung forderten. Ich habe es endlich mal geschafft, meine Konzentration zu halten und den "Flow" zu finden und so absolvierte ich beide Sektionen fehlerfrei. Dies schaffte ausser mir nur noch ein weiterer Fahrer, der aufgrund der schnelleren Fahrzeit auf Platz 1 gewertet wurde. Dennoch war ich überhaupt nicht enttäuscht, schließlich habe ich bewiesen, dass ich hier mit den besten Spezialisten mithalten kann.
Anschließend ging es in den ebenfalls sehr schweren Slalom, der  mit vielen schweren Wurzelstücken, starkem Gefälle und weiteren Höchstschwierigkeiten gespickt war. Nach den Trainingsläufen hatte ich ein gutes Gefühl,  weil ich ein schnelle Linie gefunden hatte. Leider fand ich diese Linie im Rennen nicht wieder und konnte nach 2 Stürzen lediglich den 18. Platz erreichen. Schade, hier hatte ich mir nach dem Topergebnis des Vormittags deutlich mehr erhofft.
Am Sonntag ging es dann auf die ebnfalls knüppelharte Cross-Countray-Strecke; direkt vom Start, den ich mal wieder nicht gut erwischte, ging es in ein Steilstück, das es in sich hatte. Hier habe ich leider durch meinen schlechten Start etwas den Anschluß verpasst, dennoch lag ich am Ende der ersten Runde gut auf Kurs für mein Ziel, das Top Ten hieß. In der zweiten Runde konnte ich dann im Anstieg weitere Fahrer überholen und mich auf Platz 10 vorschieben. Im letzten Downhill Richtung Ziel wollte ich dann zu viel; bei der Jagd auf die beiden vor mir liegenden Fahrer, die ich noch in Sichtweite hatte, übersah ich im Downhill in einer Schotterkurve ein Loch und wurde unsanft aus dem Sattel geworfen. Statt also zwei Fahrer einzuholen, schoben sich die beiden hinter mir liegenden Racer noch vorbei und so war ich am Ende 12. Bedenkt man das harte Training der vergangenen Wochen, immer noch ein gutes Ergebnis; ich hoffe, dass ich bis zur DM dann in Top-Form bin und dort noch weiter nach vorne fahren kann. Jetzt geht es für 3 Tage in den Bikepark nach Winterberg, wo noch etwas lockeres Techniktraining ansteht, anschließend dann zum NRW-Cup in Saalhausen. (7.7.2008)

 

Kurzfristige Programmänderung !

 Aufgrund der langen Anreise und den damit verbundenen Strapazen habe ich mich entschlossen, nicht an der Nachwuchssichtung in Kirchzarten teilzunehmen, zumal dort nur eine Slalomwertung stattfindet. Ich werde stattdessen die Zeit nutzen und noch etwas Grundlagentraining am Wochenende machen, bevor es dann in die unmittelbare Vorbereitung zur Deutschen Meisterschaft geht. Mein nächstes Rennen wird also erst die Nachwuchssichtung am 5. und 6. Juli in Deggendorf sein. Da ist dann wieder ein "Dreier-Event", also Trial, Slalom und Cross-Country, so dass sich die weite (über 600 km lange) Anreise auch lohnt; außerdem sind dann bei uns schon Ferien, so dass wir gemütlich zwei Tage vorher anreisen können.

 

Mein erster Marathon in Willingen !

Heute war es soweit; erstmals durfte ich bei einem Marathon an den Start gehen. Möglich war dies, da die Ausrichter in Willingen die Schnupperrunde (35 km 775 HM) auch für Schülerfahrer freigegeben hatten. Start war bereits um 8.00 Uhr, so dass mal wieder frühes Aufstehen angesagt war. Zum Glück waren wir vom Team BerGaMont super in direkter Nähe vom Start untergebracht und so konnte ich zusammen mit meinem Dad nach einem tollen Frühstück ganz entspannt zum Start rollen. Ganz entspannt ? Na ja, eigentlich dachten wir, dass erst um 9.00 Uhr Start ist und so kamen wir um 7.55 Uhr an, um ganz vorne am Start zu sein. Leider war der Start schon um 8.00 Uhr und so hatten auf einmal alle anderen Fahrer vor uns. Immerhin mußten wir so nur 5 min bis zum Start warten... Egal, mein Dad ist marathonerfahren und so konnten wir uns nach dem Start schnell durch das beeindruckend riesige Fahrerfeld wurschteln und hatten bereits auf den ersten 5 Kilometern aus Willingen raus viel Boden gutgemacht. Als es dann ins Gelände ging, ergänzten wir uns perfekt, in der Ebene konnte ich viel vom Windschatten profitieren, den mein Dad bot, berghoch riß ich ihn immer wieder mit und kitzelte seinen Stolz, nicht abgehängt zu werden. So ging es auf den Wald-Autobahnen rund um Willingen rauf und runter und ehe ich mich versah, waren wir nach 1:40 h schon wieder im Ziel. Ich als Sieger der Jugendklasse und mein Dad, der 14 Sekunden nach mir ins Ziel kam, wurde sogar noch 2. in der Mastersklasse ! Insgesamt eine wirklich geile Erfahrung, die ich unbedingt schnell wiederholen  möchte. Den Rest des Tages verbrachte ich dann auf dem Festival-Gelände in Willingen und mit einem Top-Leihrad von BerGaMonT auf der Dirt-Strecke. Vielen Dank noch mal ans BerGaMonT-Team für die tolle Unterstützung, es hat sich echt gelohnt und macht viel Spaß für Euch zu fahren (14.6.2008).

  

Zweiter Lauf, zweiter Sieg im iXS-NRW-Cup !

 

Nach den technischen Disziplinen am Vortag in Schotten (s.u.)  ging es sofort weiter ins Sauerland nach Grafschaft, wo auf einer meiner Lieblingsstrecken der zweite Lauf zum iXS-NRW-Cup ausgetragen wurde. Eigentlich hatte ich in Schotten ja nur kurze Belastungen, trotzdem fühlte ich mich vor dem Rennen ziemlich schlapp. Hier machten sich wohl die Reisestrapazen bemerkbar. Gerade deshalb zog ich mein Warmfahrprogramm auf der Rolle besonders intensiv durch.

Trotzdem merkte man mir in der Startphase die Müdigkeit etwas an und ich verschlief den Start total. So mußte ich im ersten Anstieg bereits alles geben, um, vor der technisch sehr schweren Abfahrt vorne zu sein. Hier konnte ich meine Stärke in der Fahrtechnik ausnutzen, um einen kleinen Vorsprung herauszufahren. Wer weiss, wie das Rennen ausgegangen wäre, wenn meine Konkurrenten mich hier ausgebremst hätten... So aber war ich weg und baute meinen Vorsprung bis zum Ziel auf rd. eine Minute aus.

In der Gesamtwertung führe ich nun mit zwei Tagessiegen, dahinter liegt jetzt Florian Brüning aus Rheine, der seinen Vereinskameraden Andre Plagemann auf Platz 2 abgelöst hat. Leider kann ich beim dritten Lauf zum iXS-NRW-Cup in Hagen nicht dabei sein, da ich dann in Deggendorf bei der BDR-Nachwuchssichtungsserie starte. Meinem Nachfolger im Führungstrikot (wer immer das sein wird) wünsche ich alles Gute, verspreche aber auch, dass ich in den letzten Rennen wieder alles tun werde, um mir die Führung zurückzuholen. Fotos aus Grafschaft gibt´s hier. Ich glaub ich muß dringend mal wachsen...(8.6.2008)

 

 

Gute Ergebnisse in Schotten bei der Nachwuchssichtung !

 

Am vergangenen Wochenende ging es zunächst nach Hessen. In Schotten war der nächste Lauf der Bundes-Nachwuchssichtung angesagt, bei dem am Samstag die Disziplinen Trial und Slalom auf dem Programm standen. 

Zunächst waren 4 Trialsektionen zu bewältigen, in denen wir jeweils 5 Punkte, maximal also 20 Punkte erreichen konnten. Obwohl die fahrtechnisch anspruchsvollen Disziplinen ja meine Stärke sind, war ich total aufgeregt und so erwischte mich gleich in der ersten (an sich einfachsten) Sektion eine kleine Unkonzentriertheit. Sie kostete mich einen von 5 möglichen Punkten. Jetzt war kämpfen angesagt ! Zum Glück kam ich mit den restlichen drei Sektionen deutlich besser zurecht und konnte alle fehlerfrei durchfahren. Mit 19 Punkten hatte ich am Ende die zweithöchste mögliche Wertung, was im Trialklassement den 5. Platz bedeute. Nur 3 Fahrer schafften dabei 20 Punkte, ein weiterer Fahrer hatte ebenfalls 19 Punkte, war allerdings minimal schneller unterwegs, so dass er auf Platz 4 gewertet wurde.

Im anschließenden Slalom war dann Mut gefragt. Die Strecke war absolut top, aber auch richtig schwer. Zum Glück hatte der Veranstalter aus Schotten aus dem Chaos in Böhringen gelernt und am Morgen eine Trainingszeit eingerichtet. Hier konnte ich mich schon etwas auf die Strecke einstimmen. Die Taktik war klar: Die Strecke verzeiht keine Fehler, also nicht volles Risiko fahren, sondern eher auf Sicherheit gehen. Dabei steigerte ich micht von Lauf zu Lauf um fast eine Sekunde und kam auf Platz 10. Sicherlich wäre mit mehr Risiko etwas mehr drin gewesen, so kann ich jetzt aber mit zwei guten Slalomresultaten in der Tasche bei den nächsten Slaloms in Kirchzarten und Deggendorf voll angreifen. Mal schauen, ob´s klappt.

Am Cross-Country-Rennen am Sonntag werde ich nicht teilnehmen, da ich beim 2. Lauf zum iXS-NRW-Cup starte, bei dem ich ja die Gesamtwertung anführe. (7.6.2008)

 

 

Gemischte Gefühle am Wochenende / Chaos in Böhringen / Sieg in Pracht

 

Hallo zusammen, ein stressiges Wochenende liegt hinter uns. Am Freitag bin ich gemeinsam mit dem Landeskader NRW extra frühzeitig nach Böhringen angereist, um auf den Strecken des Slaloms noch ausreichend trainieren zu können. Das hieß 4 Uhr Aufstehen, 5 Uhr Abfahrt und nach über 6 Stunden Fahrt dann die Enttäuschung: Training auf den Strecken vor den Rennen wurde in einer Nacht- und Nebel-Aktion kurzfristig verboten. Versteht keiner, ist aber so. Statt uns vernünftig auf die Slaloms vorzubereiten, saßen wir also den restlichen Tag rum.  Am nächsten Tag dann die Überraschung: Ab 7 Uhr war Training jetzt doch wieder erlaubt, warum auch immer. Versteht keiner, ist aber so. Wir wollten gerade zum Training starten, da wurde es schon wieder abgebrochen, da wohl ein Unfall passiert war. Zwar nicht auf der Strecke, wo wir trainieren wollten, dennoch kein Training mehr. Versteht keiner, ist aber so. Also ohne Training in die Slaloms, wo ich gegen die Locals, die die Strecken in- und auswendig kennen, nur wenig Chancen hatte. Unter diesen Umständen war Platz 11 sogar noch ein Erfolg...

Im anschließenden Sprint, der auf einer 70 m langen (oder besser kurzen) Aschenbahn gefahren wurde, ging dann alles schief. In zwei von drei Läufen kam ich beim Start nicht richtig ins Pedal und auch der gute dritte Lauf konnte nichts mehr daran ändern, dass ich nur einen enttäuschenden 38. Platz belegte. Na ja, vielleicht geht´s am nächsten Wochenende in Schotten beim nächsten Lauf zur Nachwuchssichtung besser. Ich hoffe nur, dass auf der schweren und gefährlichen Slalomstrecke wenigstens vorher trainiert werden darf. Ansonsten ist die Gefahr schwerer Stürze bei uns Fahrern riesengroß; und das will ja wohl keiner...

Am Sonntag in Pracht beim 3. Lauf des
berg-bike-Cups lief es dafür dann umso besser. Mit ordentlich Wut im Bauch vom Vortag fuhr ich auf der extrem anspruchsvollen Strecke am Start direkt nach vorne; schon nach dem ersten Downhill war aus meiner Rennklasse niemand mehr zu sehen und so machte ich mich auf die Verfolgung der vor uns gestartenen Fahrer der Jugendklasse, von denen ich noch jede Menge einholte. Nach drei Rennrunden und einer Fahrzeit von 40 Minuten hatte ich so fast 5 Minuten Vorsprung bei meinem souveränen Start-Ziel-Sieg. Auch teamtechnisch waren wir ruhrpottbiker weit vorne; Nico Sander und Arne Burdack, beides Vereinskameraden vom SV Steele 1911, belegen aktuell in der Gesamtwertung die Plätze 1 und 2 !  Bilder aus Pracht gibt´s hier.

 

 

Sieg beim Berg-Cup in Bergisch-Gladbach

 

Heute konnte ich mal wieder etwas entspannter Rennen fahren; die Anreise nach Bergisch-Gladbach war nur 70 km lang und der Start erst um 12.15 Uhr, also konnte ich morgens sogar ausschlafen. Echter Luxus. Die Strecke war technisch nicht besonders anspruchsvoll, aber die Leute vom KTT haben ein echt tolles Event gezaubert. Riesen-Expo-Area, viele begeistere Zuschauer, da ist man als Fahrer richtig motiviert. Bei uns im Rennen war zunächst eine kurze Einführungsrunde angesagt; hier habe ich mir meine Konkurrenten erst einmal in Ruhe angeschaut, dann das Tempo angezogen und weg war ich. Mein Vorsprung wuchs immer weiter an, so dass ich die zweite 7-km Runde schon relativ locker fahren konnte und trotzdem immer noch fast 2 min Vorsprung hatte. Nächste Woche bei der Nachwuchs-Bundessichtung in Böhringen wird es bestimmt deutlich härter.  Fotos aus Bergisch-Gladbach gibt´s hier !

 

 


Landesmeister MTB 2008 !!!!

 

Seit Mittwoch bin ich wieder gesund, hatte durch den Infekt aber rd. 10 Tage Trainingsausfall. Unter diesen ungünstigen Voraussetzungen ging ich heute in Solingen  beim ersten Lauf zum iXS-NRW-Cup, der gleichzeitig als Wertung für die Landesmeisterschaft NRW galt, an den Start. Der Meistertitel hatte neben meinen "Standardkonkurrenten" aus Rheine und meinen Vereinskameraden Arne und Nico auch einige Straßenfahrer angelockt. Die Strecke in Solingen ist allerdings technisch sehr anspruchsvoll, so dass es vor allem auf fahrtechnische Qualitäten und nicht nur aufs "Treten" ankommt. Vor allem auch deshalb, weil es erstmals ein "VarioRace" in den Nachwuchsklassen gab. Während des Rennen mussten Trial-Elemente fehlerfrei gefahren werden, ansonsten waren wie beim Biathlon Strafrunden zu laufen. Also genau mein Ding. Nach intensivem Warmfahrprogramm ging es im Rennen wie erwartet los. Die beiden "Rheiner "Andre und Florian fuhren direkt Attacke, ich sortierte mich vorsorglich dahinter ein; im ersten Downhill dann noch etwas zurückhaltend, gab ich dann im ersten Anstieg Gummi und konnte direkt ein Loch reißen. Im VarioRace fehlerfrei und anschließend dann im nächsten Downhill Vollgas um dann einen großen Vorsprung souverän ins Ziel zu bringen. Ich bin so froh, dass mich die Krankheit nicht weiter zurückgeworfen hat und freue mich schon auf die nächsten Rennen des iXS-NRW-Cups, bei denen ich dann das schöne neue Führungstrikot tragen darf. Aufgrund meiner Krankheit werde ich allerdings das Programm für nächste Woche etwas ändern, so dass zugunsten von Grundlagentraining die Bezirksmeisterschaft auf der Straße am 22.5.08 ausfallen wird. Fotos aus Solingen gibt es hier. (18.5.08)
 
 

 


Schachmatt durch Halsentzündung

 
Leider hat mich jetzt ein Infekt erwischt, der mit Antibiotika behandelt werden muss. Daher ist bis nächste Woche kein Rennen/Training möglich. Und dabei hatte ich mich so auf das erste Rennen des berg-Cups in Betzdorf gefreut. Ich hoffe, dass ich aber bis zur Landesverbandsmeisterschaft in Solingen wieder fit bin. Drückt mir die Daumen... (09.05.2008)

 
 

 

Landesverbandsmeisterschaft Straße, Lüttringhausen

 

 
Am Ende meiner Ruhewoche gings zur Landesmeisterschaft auf der Straße. Viel erwartete ich nicht, da ich die Ruhewoche konsequent eingehalten hatte und so der Rhytmus etwas fehlte. Die Strecke in Remscheid-Lüttringhausen war bei strahlendem Sonnenschein schwer wie jedes Jahr. Vom Start weg zunächst bergrunter, anschließend durch zwei extrem enge Serpentinen, dann ein Flachstück mit Gegenwind und abschließend in den langen Anstieg Richtung Ziel. Das Ganze verteilt über rd. 7,6 km und 4-mal. Am Start fuhr ich zügig nach vorne und war in der zweiten Runde sogar in einer 11-köpfigen Ausreißergruppe dabei. Leider waren wir uns nicht einig, so dass das Hauptfeld schnell wieder näher kam. In den letzten beiden Runden kam es dann zum Ausscheidungsfahren am Berg. Letztlich konnte ich die Spitzengruppe, die nur noch aus rd. 15 Fahrern bestand, bis zum Ziel halten, kam aber mit Krämpfen nicht über einen 13. Platz hinaus. Trotzdem war ich zufrieden, da ich bis zum Schluß mithalten konnte. Nächster Start ist am Pfingstsonntag beim berg-bike-cup in Betzdorf, bevor es anschließend zur Landesmeisterschaft MTB nach Solingen geht. (04.05.2008)
 
 
 

 

Sensationeller Saisonauftakt von Ben Zwiehoff in Münsingen !

 
72 der besten MTB-Schülerfahrer, darunter auch Fahrer aus Belgien und Dänemark waren zum traditionellen Auftakt der Nachwuchsbundesliga 2008 ins schwäbische Münsingen gekommen. Die Strecke präsentierte sich nach den heftigen Regenfällen schlammig und damit fahrtechnisch und konditionell hoch anspruchsvoll. Den Start, der direkt in einen steilen Wiesenanstieg mündete, erwischte Ben Zwiehoff (Team BerGaMonT / SV Steele 1911) perfekt. Kurz danach bildete sich eine 6-köpfige Spitzengruppe, die allerdings noch in der ersten Runde durch den beherzten Antritt eines dänischen Nationalfahrers gesprengt wurde, dem nur zwei Fahrer folgen konnten. Hinter den drei führenden Fahrern versuchte Ben mit 2 Konkurrenten, die Verfolgung zu organisieren; leider konnte die Gruppe das nach vorne entstande Loch nicht mehr schliessen. Im Kampf um den 4. Platz zeigte Zwiehoff dann seine fahrtechnischen Qualitäten, attackierte im schwierigsten Streckenteil und distanzierte seine beiden Mitstreiter bis zum Ziel um einige Sekunden. Mit dieser Bravourleistung war Zwiehoff als Gesamt-Vierter gleichzeitig drittbester Deutscher und unterstrich damit seine Ambitionen auf einen vorderen Platz in der Gesamtwertung der Nachwuchs-Bundesliga. (14.4.2008)